Dienstag, 15. August 2017

Überraschend ...

... günstig!

Heute war ich mit umziehen von Kinderzimmern beschäftigt. Wir, die Kinder und ich, sind bestimmt noch einige Tage am ausmisten, umräumen,  neugestalten und verschönern.

Eigentlich hatte ich keine Lust heute einkaufen zu gehen. Außerdem ist heute kein Markttag und zu Fleischhauer wollte ich nicht radeln aus Zeitmangel.

Somit haben Marie-Louise und ich unseren Gefrierschrank und Vorrat durchforstet um ein leckeres Abendessen für 6 zu zaubern. Herrlich sich mit der Ältesten besprechen zu können und zusammen kochen in Ferien ist auch ein Geschenk.

Ich beschloß kurzer Hand nach dem Abendessen doch noch zum Supermarkt im Viertel zu radeln und nahm die Älteste mit.

Überraschenderweise war vieles was wir brauchten Lose und im Angebot. 

Diesmal kam ich ausgestattet mit kleinen Stoffsackerln und bat die Weckerl in mein Sackerl zu geben. Und prompt wurde es getan. Die Etiketten wurden aussen aufgeklebt. Erstaunlich, wie einfach!

Zum ersten Mal habe ich die Eier einzeln vom Biobauern genommen. Sonst kaufe ich die Eier am Markt, bringe immer meine eigene Eierschale mit. Diesmal anders. Bin schon sehr gespannt wie diese schmecken.

Milch hab ich nur in Tetraverpackung gefunden, dafür Bio und mit Sticker! (Vergünstigung da das Ablaufdatum bald erreicht ist) Diese Sticker sind mir immer Willkommen. Leider kann ich hier die Tetraverpackung nicht wie in Wien sammeln und später abgeben.

Das Roggenbrot für Meneer van Duin gibt es leider nur in verschiedenen Plastikvarianten verpackt. Da ich nur zwischen Plastik und Plastik wählen kann habe ich die Verpackung mit dem dünsten Verpackungsmaterial gewählt. Das Brot selber liegt in einer Papierschachtel.

Joghurt hab ich im Glas gefunden mit Sticker, Juchuuuuu! Für das Glas zahle ich einen Einsatz von 50 Cent. Für Plastikflaschen wird ein Einsatz von 25 Cent verlangt. Beim nächsten Einkauf kommen die leeren Flaschen wieder mit und werden gegen eine Gutschrift abgegeben.

Worüber ich mich noch gefreut habe waren die Zwiebeln die ich einzeln kaufen konnte und die Gurke ohne Plastik.

An der Kasse habe ich dann mein Obst und Gemüse einzeln aufgelegt, da es erst dann abgewogen wird. Die Kassiererin war die junge Frau die mir mit den Brötchen geholfen hat und schmunzelte ein wenig. Sie nahm meine Ware mit bedacht, anders als sonst. Die Kunden nach mir mussten ein wenig länger warten, doch nahm man es mir nicht übel.

Mit einem Lächeln ging ich aus unserem Grätzel-Supermarkt und freute mich!

Es war doch nicht so schwer als gedacht mein fast plastikfreier Einkauf am Dienstag.

Ein früher....

... Auszug!

Es regnet, wie gut das zu meinem Herzen passt.

Innerlich weine ich, schon ein paar Wochen geht das so, außen strahle ich  zumindest so oft ich kann. Und glaubt mir ich kann!

Ich liege im Bett meines 1. Sohnes habe mich mit seiner Decke zugedeckt und nehme Abschied. Das klingt jetzt ganz theatralisch als würde das Schlimmste passiert sein. Doch so ist es nicht!

Draußen höre ich Sohn Nr. 2 in seinem Übermut kichern und vorallem reden. Er redet wie ein Wasserfall, wie toll es ist umzuziehen und endlich wieder ein eigenes Zimmer zu haben.

Isaac, mein Wiener;Junge ist in seiner Heimatstadt geblieben. Mit 14, bald 15 Jahren beginnt er jetzt sein "Neues Wiener-Leben"! Schon sehr lange zog es ihn in seine zurück.

Es war schwer es zuzulassen, alle Behördenwege zu gehen und vorallem loszulassen und glaubt mir Letzteres hab' ich noch nicht geschafft.

Er wird auf ein tolles Gymnasium gehen (so hoffe ich) und hat das Glück mit der besten Familie leben zu können. Irgendwie wiederholt sich eine Geschichte und es fühlt sich gut an.

Die Rückfahrt, in die Niederlande, nur 4 anstatt 5 Kindern war eigenartig ruhig.

Seit unserer Rückkehr, bin ich immer wieder in sein Zimmer gegangen, dass wir uns geteilt haben. Ich weiß noch, als wir umzogen,  von Noord Holland nach Noord Brabant, als Isaac zu mir sagte: "Du kannst eine Hälfte als Atelier benützen, so haben wir ein Zimmer zusammen!"

Ab heute Abend wird es Elias Zimmer sein.

Auch für mich hat ein neuer, anderer Lebensabschnitt begonnen, doch daran muss ich mich noch gewöhnen.

Montag, 14. August 2017

Plastikfrei ...

... ob ich das kann?

Kaum zurück aus meiner Heimatstadt und schon ein neues Projekt.

Seit einiger Zeit versuche ich einmal mehr einmal weniger mich um unseren Müllkonsum zu kümmern.

Mein größtes Vorbild meine jüngste Schwester mit ihrem Blog "Ein Jahr im Glas".

Jedesmal wenn ich sie besuche, oder sie mich, bin ich erstaunt wie sehr sie es schafft plastikfrei zu Leben und jetzt auch noch mit dem Glückskind (meinem Zuckerl) dabei. Einfach toll die Frau!

Auf der Rückfahrt von Wien nach 's-Hertogenbosch in einer Zeitschrift schmökernd las ich doch tatsächlich einen Artikel über Verpackungsmaterialien und was für einen Einfluss diese auf unseren Hornonhaushalt etc. haben.

Als Schwester meiner Schwester sollte ich eigentlich über alles bescheid wissen, doch dem ist nicht so. Frau redet ja auch über andere spannende Themen.

Mein Entschluss stand fest, ich möchte es eine Woche lang tun!

Eine Woche ohne Plastikverpackungen!

Da ich noch einen kleinen Vorrat an Lebensmittel habe und Ferien sind, kann ich mich auf die Suche machen und experimentieren.

Schwierig ist dieses Vorhaben auf alle Fälle!

Heute hab ich es mir einfach gemacht und trotzdem gesehen, dass es mehr Vorbereitung braucht. Ein "Spontaneinkauf" ist schwierig! 1 Croissant, 4 Bananen und 6 Tomaten war mein Einkauf heute. Normalerweise wird an der Kasse erwartet das alle losen Lebensmittel in ein durchsichtiges Plastiksackerl verpackt ist. Heute nicht, zumindest nicht für mich! Ich habe mich getraut und mein jüngster Sohn war eine tolle Hilfe! Vor einigen Monaten habe ich mich in unserem "Viertel-Supermarkt" erkundigt, ob ich meine eigenen kleinen Stofftaschen für lose Lebensmittel mitnehmen darf. Ja, war die Antwort, doch soviel Loses gibet es ja gar nicht und wenn, dann ist es um ein vielfaches teurer. Trotzdem, trotzdem und nochmals trotzdem, ein Abenteuer ist so eine Plastikfreie-G'schicht schon.

Brot war auch alle, doch auch Brot ist in Plastik verpackt, also Brot selbst gebacken. Zum Glück hatte ich noch Milch. Milch in Glas zu finden und dann noch erschwinglich für eine Großfamilie, ich suche!

Mein plastikfreier Montag der nur im Einkauf Plastikfrei war unser Sack an Verpackungsmaterial füllt sich weiter, denn der Vorrat wird aufgebraucht. 

Auf morgen 

Mittwoch, 9. August 2017

Wiener Sightseeing ...

  ... ganz anders!

Seit Tagen hatte ich mich auf diese Morgenstunden, am Freitag, gefreut!

Mit einer lieben Freundin Zeit zu verbringen ist immer ein Geschenk. Und das dann noch zeitig in der Früh, wenn Wien und der Trubel der Stadt erwacht.


Seitdem ich in die Niederlande zog, war ich nicht mehr Nordic Walken. Früher habe ich Nordic Walken unterrichtet und fand es immer herrlich mit den "Stöcken" zu trainieren. Ja, ich vermisse es! Und noch immer kann ich es nicht mitansehen, wie so manche "Könner" ihre Stöcke verwenden, dies ist aber ein anderes Thema.


Um 6 Uhr früh begann unsere Wanderung beim Stadtpark. Ziel war es einmal um den Ring zu "walken". Es war so schön und ungewohnt am Asphalt zu walken und nicht im Grünen, doch war es auch spannend alles aus einem ganz anderem Blickwinkel zu sehen. Leider hat unsere Strecke am Morzinplatz geendet mit einem entsetzlichen Sturz.

Meine Walking-Partnerin ist gestolpert und hat sich das rechte Handgelenk gebrochen. Die Hand musste eingerenkt werden und jetzt schmückt ein weisser Gips ihren Arm 6 Wochen lang.

Fazit, wir hatten mehr Zeit als geplant miteinander, und konnten endlos plaudern. Unter gesunden Umständen wäre es mir und ihr viel lieber gewesen.

Eine Fahrt mit der Wiener-Rettung war ein Highlight und auch eine Wartehalle ist recht interessant!


Die Unfallabteilung eines Wiener Spital's hat sich im Laufe der Stunden (die wir dort saßen "wie bestellt und nicht abgeholt"), nicht nur mit mehr und mehr Menschen gefüllt, sondern auch mit verschiedenen Gerüchen.

Patienten sind gekommen und gegangen. Die Geruch ist geblieben und noch schlimmer ist immer unerträglicher geworden! Am Besten - nicht mehr Atmen!

Eine Dame, die uns gegenüber saß, in einem Rollstuhl der nur im Krankenhaus verwendet wird, hat bei der Frage ihres Geburtstages ein Jahr genannt, das erstaunlich war, 1918!

Zuerst dachte ich, ich habe mich verhört in dem Trubel der da so vor sich hin brodelte.

Eineinhalb Stunden später fragte sie einen Krankenpfleger, ob man sie vergessen hatte. Sie sprach im alten Wiener Dialekt, nicht so wie er heute in der Stadt gesprochen wird, sonder ihr Klang hatte eine andere Färbung. Josefine ... 1918ziger Jahrgang gab sie laut von sich.

Diese Josefine schaute wie Mitte Siebzig bin Anfang Achtzig aus, aber nicht Neunundneunzig!Sie war klein, vielleicht 1,60 und hatte schneeweißes kurzes Haar. Ihre Füsse berührten den Boden nicht. Hin und wieder döste sie ein um dieser Wartezeit zu entfliehen.

Ich werde diese kleine, zierliche fast hundertjährige Wienerin nicht so schnell vergessen. Wenn ich allein an unsere Wiener Geschichte denke wird mir ganz schummerig. 

Nach dem 1. Weltkrieg geboren.....

Meiner "Stecken-Partnerin" geht es mittlerweile besser. Sie erlernt gerade "Multitasking mit Gips" und da sie Rechtshänderin ist, ist es eine wahre Herausforderung.

Nordic Walken werde ich ab jetzt lieber alleine gehen, damit kein Unglück passiert!

Montag, 31. Juli 2017

Dornröschenschlaf im ...


... Zauberwald!

Es sind die kleinen unscheinbaren Dinge im Leben die mich glücklich machen. 

Eine nette Geste hier, ein liebes Wort da, ein Bitteschön oder ein Ich hab  Dich lieb. Sonnenschein, ein Lied, eine Ausstellung, eine Wanderung, oder ganz einfach nur das zwitschern eines Vogels. Vor ein paar Tagen hatte ich einen ganz besonderen glücklichen Moment.

Meneer van Duin und ich waren am Zauberberg in der Nähe Wiens unterwegs. Es war an unserem Wiener-Hochzeitstag. Mein Vater hatte unsere Kinder übernommen, uns Zeit für uns geschenkt. Eigentlich wollte ich mit Meneer van Duin auf den Sonnwendstein, doch dazu ist es nicht gekommen. 

Die Ortschaft Semmering ist nur einige Kilometer von Maria Schutz entfernt und so beschlossen wir hinzufahren. Als Kind war ich öfter in diesem Gebiet wandern und mochte es sehr. Berge und Wandern ist mir in die Wiege gelegt worden. Schon als Kleinkind bin ich im Rucksack meines Vaters gesessen über Stock und Stein, Bergauf und Bergab in den Bergen um Wien.

Ohne Ziel fuhren wir durch den Ort Semmering und ich dachte an all die Geschichten, die ich über diesen Ort gehört, gelesen, oder in Dokumentationen gesehen habe und auf einmal hält mein Mann an, ich schaute auf und las SÜDBAHN HOTEL und mein Herz begann zu springen.

SÜDBAHNHOTEL

Ich musste sofort aussteigen, traute meinen Augen nicht und musste lachen.

Weihnachten 2014, hatten wir mit Familie in Wien gefeiert. Wie immer war ich hungrig nach allem was ich vermisse und beschloss mit meinem Sohn Isaac in beide Jüdische Museen zu gehen. Unwissend stieß ich auf eine  Ausstellung über das SÜDBAHN HOTEL des Jüdischen Museums am Judenplatz. Ich war sofort verzaubert und tauchte in diese Zeit ein als wäre sie Gegenwärtig. Konnte  mich nicht satt sehen an den Bildern der Fotografin Yvonne Oswald.

Und jetzt, am Dienstag, stand ich vor dem Südbahnhotel und konnte mein Glück nicht fassen. Es stand nämlich auf meiner Wunschliste, dass ich es einmal in Natura sehen möchte und da stand ich mit offenen Augen und Mund davor. Ich erinnerte mich so gut an die Bilder der Ausstellung und an den Film der gezeigt wurde. 

Meneer van Duin  war mit anderem beschäftigt und so zog ich alleine los.

Es war so ein verzaubertendes Gefühl, als würde die Gegenwart mit der Vergangenheit verschmelzen. Ja, ich fühlte mich als Eindringling, der Schlafenden weckt.

ein schöner Zeitzeuge


Ich konnte einen der drei Luster vom großen Speisesaal von außen sehen. Zu gerne wäre ich an der Mauer hochgeklettert um hineinzuschauen, doch dann kamen wieder die Bilder von Yvonne Oswald in meine Erinnerung und ein Lächeln huschte über mein Gesicht.

ein Luster 


Ich war nicht alleine unterwegs, es gab noch andere Wanderer, und mein Mann wartete im Auto also ging ich zügigen Schrittes weiter.

manchmal finden Verantstaltungen statt


vergangenes Geschäftstreiben


neue Glühlampe


Wo war das Schwimmbad, fragte ich mich, es gab doch irgendwo ein Schwimmbad. So begann doch der Film mit Szenen im Grünen, einem Fenster und ein Schwimmbad.

Nachdem ich fast einmal um das Hotel gelaufen bin, denn ich wollte ja schnell sein, hab ich plötzlich die 2 Duschstangen gesehen. Ich war so glücklich, dass ich mich nicht geirrt habe und ran durchs hohe Gras und rief immer wieder lachend, "Oh wie schön, ich hab's gefunden!"

Schwimmbad von außen

Schwimmer / Nichtschwimmer

hier wäre ich auch gerne geschwommen

Ich fühle in diesem Moment die Freude die ich empfunden habe und muss wieder Lächeln.

Meine Fotos sind nichts im Vergleich zu denen von Yvonne Oswald, doch werden sie mich immer an diesen besonderen Glücksmomente am Zauberberg erinnern.

Telegraphenamt

Es ist ein Wunsch meines Wunschzettel in Erfüllung gegangen, zauberhaft!

Ps. Noch mehr SÜDBAHNHOTEL gefällig?


Sonntag, 30. Juli 2017

E L I A S ...

... 11 Jahre

Dieser tolle Junge hat heute Geburtstag!

Alles Gute zum Geburtstag lieber Elias! Du hast das Glück immer besondere Urlaubsgeburtstage zu feiern!

Seit mehr als 8 Jahren darf ich seine Mutter sein und ich kann sagen, es ist wahrhaftig eine aufregende Zeit.

Der kleine Junge, der zu Weihnachten 2008, in meiner Küche im Servietenviertel gestanden ist und immer wieder zu seinem Vater "mooie Mama" gesagt hat, hat mich doch tatsächlich zur Mama ausgesucht.



Ich kann mich an mein Gefühl erinnern, als er und sein Vater, damals am Flughafen hinter der Glastüre verschwunden sind. "Bekomme ich nun ein Kind geschenkt?"

Mittlerweile ist er nicht nur gewachsen, spricht mehrere Sprachen ist ein hervorragender Fußballspieler, kann laufen wie der Wind und Radfahren als würde er für die Tour de France trainieren.


Dieses Kind ist ein ganz besonderes mit wunderbaren Gegensätzen, die mich manchmal aus der Puste bringen, mich erstaunen, zum Lachen bringen, ja und auch zum Toben. Sein Ideenreichtum ist unerschöpflich und zum Glück ist er noch in der Phase das er alles weiß und kann. Ein kleiner Einstein mit großem Herzen.

Wie gerne würde ich manchmal seine leibliche Mutter zurückholen. Sie um Rat fragen und ihn in ihre Arme laufen lassen, anstatt in meine. Wie oft schreie ich zum Himmel in Verzweiflung, weil ich nicht weiß und oft nicht verstehe was dieser starke und so weiche Junge wirklich braucht.

Alles hat seinen Sinn in diesem Leben auch wenn die Erkenntnis meistens erst später kommt.

Ich liebe diesen Jungen, der zu meinem Elias geworden ist.

Montag, 24. Juli 2017

4 Jahre.....

.....eine wahre Prinzessin!

In wenigen Minuten vor 4 Jahren wurde dieses wunderbare Geschöpf geboren.

Unser Sommerbaby!

Ein Baby ist sie schon lange nicht mehr.

Zeit verbringen ist ein MUST mit dieser kleinen Schönheit. Zu ihrer Quirligkeit gehört auch eine Portion Ernsthaftigkeit. Sie singt, lacht, tanzt und hat Freude an sovielen Kleinigkeiten. Sie erhellt den Tag, den sie am liebsten mit Bettwechsel in der Früh beginnt. Sie kann stundenlang zuhören wenn vorgehen wird und bringt gerne mehr dann ein Buch.

Unsere kleine Krankenschwester, die immer weiß wo die Pflaster sind, ist absolut in allem interessiert. Es ist so eine Freude mit ihr durch die Stadt zu bummeln und einkaufen war noch nie eine Last.

Vienne ist eine absolut Starke, was sie von der Geburt an immer wieder zeigt. 1 Stunde hat sie mir gegeben, doch erst als ich bereit war. Wir sind ein gut eingespieltes Team.

Sie liebt ihren Vater und das ist so schön zu sehen und er vergöttert seine Prinzessin.


Mit dem 4ten Lebensjahr beginnt in den Niederlanden der Schulalltag. Den Schnuppertag vor ein paar Wochen hat sie tränenreich, aber doch sehr gut überstanden.

Alles Gute zum Geburtstag mein großes Sommerbaby!

Dich erwartet eine neues, schönes Lebensjahr!

Sonntag, 2. Juli 2017

Ein runder Bauch,....

..... eine tolle Frau!

Mit dieser Schwester aus dem Drei-Mäderl-Haus verbindet mich eine ganz besonders innige Schwesternliebe!

Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich fast 16 war als sie geboren wurde und sie schon von Anfang an liebte. Vielleicht, weil wir uns sehr ähnlich sind, oder weil ich nach dem Tod unserer Mutter nicht nur älteste Schwester, sondern auch Mutterersatz und später Freundin wurde. Wir haben viele Jahre zusammen verbracht und ich habe nie einen so angenehmen Teenager kennengelernt als meine Süße. Unser Abschied war damals mehr als hart, als wir aus dem schönen Servietenviertel auszogen. Ich in eine neue Ehe und sie in ein Leben ohne ihrer bisherigen Familie.

Sie war damals 11 und ich 27. Heute ist sie 27 und wird in wenigen Tagen zum ersten Mal Mutter.

Diese tolle Frau mit dem runden Babybauch ist fast immer in meinen Gedanken, aber ganz sicher immer in meinem Herzen. Sie ist mir ein Vorbild in einigen Lebensangelegenheiten und ich liebe es ihren Blog "Ein Jahr im Glas" zu lesen! Es fasziniert mich, wie sie in den fast 3 Jahren mit ihrem Mann ihren Lebensstil verändert hat und soetwas von umweltbewusst lebt und andere damit ansteckt, zum Nachdenken bringt und somit auch wirklich etwas verändert. Sie ist eine absolut authentische Person und mehr als liebenswert.

All zu gerne wäre ich viel näher am Geschehen und würde gerne herzen und verwöhnen! 


Dieses kleine Glückskind in ihrem Bauch, kann wirklich sehr glücklich sein in so eine besondere Familie geboren zu werden. Die sich voll Liebe und intensität auf dieses große Ereignis der Elternschaft vorbereitet. 

Mein liebes kleines Zuckerl, ich kann es kaum erwarten dich kennenzulernen. Schlüpfe gut in dieses Leben.

Meine Süße, falls Du heute Schnackerl hast, oder das Zuckerl dann bin ich die Schuldige, denn ich denke an Dich schon den ganzen lieben Tag!

1001 Küsse an Dich, meine Süße und eine dicke Umarmung an Dich, mein Super-Schwager!

Samstag, 1. Juli 2017

Cyra, .....

1. April 2005 - 22. Juni 2017 
..... ein schwerer Abschied!

Ich vermisse sie, wir vermissen sie, unsere Hündin Cyra die 12 Jahre zu unserer Familie gehörte.

Wenn ich nach Hause komme, ist es noch immer eigenartig nicht von ihr begrüßt zu werden. Sie lag immer vor der Tür und hat gewartet bis sie uns hörte und dann durchs Glas der Tür geschaut und sich gefreut. Auch wartet sie nicht mehr im Bakfiets, wenn ich die Kinder zur Schule brachte, oder abholte. Auch diesen Blick vermisse ich. Nachts musste ich in der letzten Zeit über sie drüber steigen, weil sie quer vor der  Schlafzimmertür lag. Nach meinen Operationen hatte sie immer den Kopf ins Schlafzimmer gelegt, um nach mir zu schauen, der Körper lag im Gang. Sobald ich mich bewegte öffnete sie die Augen. Es war so süß! Sie kannte die Regeln sehr gut, doch war ihr Beschützerinstinkt immer größer.


In der letzten Woche, hat sie sich immer wieder zu den Kindern geschlichen um vor deren Bett zu liegen. Vielleicht spürte Cyra, dass sie bald nicht mehr die Gelegenheit dazu haben wird.
Als Welpe kam sie in unsere Familie im Juni 2005. Marie-Louise und Isaac waren noch klein und Cyra war eine schöne Berreicherung.

Als ich zu dem, von Veterinär-Studenten geretteten, Wurf kam legte sich ein kleines haarige Bündel Leben auf meine nackten Füße. Ich werde diesen Moment nie vergessen, als sie ihren kleinen Kopf in meine Hand legte, wußte ich :"Das ist unser Hund!" Annemarie gab ihr den Namen Cyra und so wurde sie unser neues Familienmitglied.


Im ersten Jahr hatte sie viele Schuhe auf dem gewissen und oft drang ihr bellen auf die Straße hinaus. Sie war eine begeisterte U-Bahn Fahrerin.  Mit meinem Kommando "Einsteigen" stiegt sie in einen flachen afrikanischen Korb ein und die verschiedenen Fahrten konnten beginnen. Der Heldenplatz war unsere Spielwiese damals und später ist der Donaukanal zu unsere Strecke geworden.

Nach einem schrecklichen Unfall ist unsere Beziehung noch inniger geworden. Viele Tage und Wochen habe ich vor ihrem Korb gewacht, der damals vom Vorraum in mein Schlafzimmer wanderte, eine Hand entfernt schliefen wir neben einander. Bis zu unserem Umzug in die Niederlande blieb das auch so. Sie schlief in der Nacht in einer Ecke im Schlafzimmer und ging gegen 21 Uhr schlafen, wenn ich um 22 Uhr noch nicht im Bett war kam sie heraus schaute mich an mit diesem Blick "na, komm!" War ich abends aus und kam spät nachts nach Hause wartete sie vor der Wohnungstür und ging dann erst schlafen.


Cyra war eine besondere Weggefährtin und hat auch in meiner Arbeit als Personaltrainerin immer mitgemischt. Ob es nun Nordic Walken war oder Laufen, sie war immer dabei. Bei Energiebehandlungen lag sie meistens unter dem Behandlungstisch, gerade dirt wo es notwendig war. War das Problem gelöst oder ist der Schmerz leichter geworden, stand sie auf und ging auf ihren Platz im Vorraum.


An das Gesetz den Hund an der Leine zu führen, verstoß ich in der Natur regelmäßig. Fast immer! Sie war ganz einfach immer an meiner Seite, außer es war eine Katze in der Nähe.

In den Niederlanden hat sie einmal einen Hasen zu Tode erschreckt. Das war auch das erste Mal das ich furchtbar beschimpft wurde. Ich hatte damals noch keine Ahnung, was man mir da an den Kopf warf.


Regelmäßig kam unser Hund in die Ferien mit, oder wurde liebevoll von Freunden aufgenommen.
Spazieren und schwimmen war unsere Leidenschaft!

Nach einen Unfall, vor 2 Jahren in unserer Garage, hat sie sich nie wieder so richtig erholt. Plötzlich machte sich ihr Alter bemerkbar. Sie hatte Arthrose, ihre Augen und ihr Gehör verschlechterten sich. Am Ende war ihr Körper übersät von Tumoren und trotzdem wollte sie bei allem dabei sein. Nur zu oft dachte ich, "jetzt schläft sie für immer ein", doch sie wollte uns nicht verlassen.

So wie sie in eine liebevolle Familie gekommen ist, so ist sie auch von uns gegangen.

Alle 5 Kinder und ich haben sie in den ewigen Schlaf gestreichelt. Umringt von den Menschen die ihr wichtig waren, die sie immer beschützen wollte ist sie gestorben und von ihrem sehr ersichtlichem Leiden erlöst. Nie wieder möchte ich so eine Entscheidung treffen müssen.

Auf ein Wiedersehen!

Donnerstag, 29. Juni 2017

Mama schau....


....ohne Stützräder!

Die Zeit verfliegt und immer wieder bin ich erstaunt, was mein "Sommerbaby" schon alles kann.

So bin ich kurz mal weg und schon gibt es großartige Neuigkeiten. Vienne kann ohne Stützräder Radfahren und ist natürlich mächtig stolz! 

In ein paar Wochen wird sie 4 Jahre alt und nach den Sommerferien geht es schon zur Schule.  

Ich liebe es Zeit mit Vienne zu verbringen, wenn sie mit ihre Welt erklärt und sich an den kleinsten Dingen erfreut. 

Die letzten Wochen flitzt sie mit ihrem Rad herum und es muss fast überall mit, damit sie die Heimwege mitradeln kann.


Leider kam es auch zu einem großen Sturz! Ihr Gesicht wurde ganz schön in mittleidenschaft gezogen, doch am nächsten Morgen war die erste Frage des Tages: " Mama, darf ich wieder fietsen?"

Meneer van Duin hat mit dickem Verpackungsmaterial einen "Airbag" auf's Fahrrad gezaubert und so wird munter weitergeradelt!

Ein tolles Mädchen unsere Vienne!

Samstag, 17. Juni 2017

Eine Party.....

.....fürs Zuckerl!

Wir warten alle auf das "Zuckerl"! So nenne ich das kleine süße Wesen in Bauch meiner jüngsten Schwester. Das Zuckerl ist eigentlich der Grund warum ich nach Wien flog letzte Woche.

Zeit mit meiner Süßen zu verbringen und an solchen Festen teilnehmen zu können ist herrlich. Es war eine wunderschöne, gut bedachte Party und meine Schwester wurde verwöhnt und sehr geherzt. Umhüllt von den Weinbergen in Grinzing auf einem schönen Fleckchen Erde mit der Aussicht auf Weinreben und die Aussichtswarte vom Kahlenberg.


Für mich war es schon zu sehen, was für wunderbare Freundinnen Annemarie hat und wie toll diese jungen Frauen sind. Manche Single, Verlobt, Frischverheiratet, Schwanger oder seit kurzem Mutter. 

Manche dieser jungen Frauen habe ich als Teenager im Arm gehalten und ihre Babies haben mich an diese Zeit erinnert. Einige dieser Frauen waren seit der frühen Kindheit in Freundschaft mit meiner Schwester verbunden.

Es war ein ganz warmes Gefühl in der Luft, welches nicht allein dem Wetter zuzuschreiben war, sondern der Herzlichkeit die diese Frauen ausstrahlten und auf einmal wusste ich was ich in den Niederlanden vermisse. Diese Art der Herzlichkeit, Wärme und Wohlwollen ist mir nur selten in dieser Intensität begegnet und wenn dann nur mit Freundinnen die Ausländerinnen sind wie ich. Natürlich gibt es ein paar Ausnahmen!

Immer wieder zog ich mich zurück um das Treiben von Weitem zu genießen. Es war so ein schönes Bild dem jungen Frauen zuzusehen, ihre Gespräche zu hören und sich an all dem zu erfreuen.


Meine Süße ist in so guter Gesellschaft, das zu wissen macht mich glücklich!

In wenigen Wochen wird das Zuckerl das Licht der Welt erblicken. Meine Kinder können es kaum erwarten. Was für ein schöner Augenblick das sein wird für die jungen Eltern ihr Kind im Arm zu halten, welches ein Teil von ihnen ist.

Doch jetzt heißt es noch ein wenige durchzuhalten, die letzten Beschwerden des Schwangerseins zu genießen und ganz besonders die letzten Nächte, obwohl schwer mit Babybauch gut durchzuschlafen.

Schlaf wird für die nächsten Jahre der reine Luxus sein!

Freitag, 16. Juni 2017

Die Alte Donau....

..... und ich!

Dieser alte Donauarm und ich kennen uns schon lange. Diese Bekanntschaft hat in meiner frühen Kindheit begonnen als meine Eltern zum Kaiserwasser schwimmen gingen.

Später hatten wir ein kleines Gartenhäuschen für einige Sommer gemietet und ich durfte soviel Schwimmen wie es mir gefiel, was meine Mutter oft beunruhigte, da ich eigentlich andauernd im Wasser war. Nie genug hatte und nur einen Wunsch, mit unserem gelben Schlauchboot alleine unterwegs zu sein.

Zu dieser Zeit ist auch eine Freundschaft zu einem ganz besonderen Jungen entstanden, die bis heute besteht. Wir sind zusammen geschwommen, geschnorchelt, Boot gefahren und wenn wir rasten mussten haben wir unentweg Karten gespielt, lange Spaziergänge gemacht und viel geredet.

Um mit dem Boot fahren zu dürfen mussten meine Eltern sicher sein, dass ich mehr als gut genug schwimmen kann und so war die Anforderung, dass ich einmal um das Gänsehäufel, eine Insel in der Alten Donau, schwimmen kann. Ich glaube ich war 10 Jahre alt. Gesagt getan, mit meinem Vater an meiner Seite bin ich geschwommen.

Ich kann mich so gut daran erinnern als wäre es gestern. Mehr als 30 Jahre sind vergangen. Mein Vater war mein Held und ich vertraute ihm blind. Ich wusste ganz tief in mir, dass mir nie etwas passieren wird, wenn er an meiner Seite ist.

Letzten Freitag hab ich mir nach einem langem Arbeitstag den Wunsch erfüllt an der Alten Donau zu schwimmen. Das Wasser war kalt und weich. Es war herrlich und obwohl an manchen Stellen die Wasserpflanzen meinen Körper kitzelten und mich wie eh und je beunruhigten, ein wenig in Panik versetzen wenn ich ganz ehrlich bin war es ganz toll.

Erinnerungen kamen hoch und ich wollte gar nicht aufhören. Von der Rehlacke bis zum Gänsehäufel bin ich geschwommen und war im 7ten Himmel. Meine Schwester und Freundin haben am Ufer auf mich gewartet. 2 mal bin ich die Strecke geschwommen und habe in Erinnerungen gebadet.

Danach war ich wach, frisch und wieder voller Energie.


Das Leben ist so schon. Jeden Augenblick genießen und sich an dem Freuen was man hat.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Und ich düse, düse, düse....

.... im Sauseschritt!

An dieses Lied aus den 80zigern musste ich denken, als ich Eilensschrittes von einen Termin zum anderen hetzte. Somit hatte ich oft die ausgeborgten Laufschuhe meiner Schwester an und die eleganten Sandalen in meiner Handtasche. 4 Tage Wien waren schnell vorbei und jetzt zählt die Erinnerung an Schönes, Produktives und Einzigartiges.

Es ist wie immer, betreten meine Füße Wienerboden, ist das Verlangen nach Schlaf so gering, dass ich mit 4-5 Stunden genug habe. Morgens sobald die Sonne ihre ersten Strahlen zeigt wach werde und etwas unternehmen möchte. So war es diesmal nicht anders!

Geschlafen wie im Koma, wach als gäbe es kein Morgen!

Jeden Tag ein anderes Programm, total ausgefüllt und noch immer zu wenig.
Jetzt wieder zurück in den Niederlanden vermisse ich es und genieße die Bilder der Erinnerungen.
Das Leben ist so unheimlich schön. Mit allen Ups and Downs einzigartig-herrlich und lebenswert.
Donnerstag, Freitag und Samstag bis zum frühen Nachmittag habe ich gearbeitet. Meine Firma WHAT A MiSS soll in meiner Heimat wieder ein Begriff werden. Besonders die MiSS Sackerl liegen mir am Herzen. Mehr dazu in einem anderen Blog.

Jeden Abend hatte ich ein herrliches Programm und schöpfte von neuem Kraft. Donnerstag Abend Schwanensee, Freitag, schwimmen an der Alten Donau und der Besuch  bei einem Stadtheurigen dem Brezel G'wölb. Samstag,  Der Bettelstudent in der Volksoper und danach noch Freunde sehen. Sonntag ging es dann mit der letzten Maschine zurück zu meiner Familie, die laut all den Fotos und Berichten es auch sehr Ereignisreich hatten ohne mich.

Ich hatte ganz besondere Augenblicke mit meinen Schwestern manche davon sind mir tief ins Herz gedrungen. Es ist eine besondere Liebe die uns verbindet. Nicht immer sichtbar, aber doch immer da.

So ein Aufenthalt in Wien wäre nie möglich ohne die Unterstützung meines Meneer van Duin's, der mir diesen Freiraum schafft und von Zuhause arbeitet, die Kinder ausgezeichnet versorgt und mir so die innere Ruhe gibt die gut ist um einen freien Kopf zu haben. Thank you Darling, for taking care.😘


Wien ist immer einzigartig und bald kehre ich zurück!

Freitag, 9. Juni 2017

Wien, Ballett......

.....Staatsoper!

Euphorisch, bin ich noch immer! Hab' nur ein paar Stunden geschlafen und mein erster Gedanke nachdem ich die Augen öffnete war "Schwanensee, herrlich!"

Gestern Abend hatte ich das Glück auf Stehplatz, in der Wiener Staatsoper, Tschaikowskys Schwanensee zu sehen in einer Inszenierung und Choreographie von Rudolf Nurejew. Mit einer lieben Freundin, die sich Stundenlang an der Stehplatzkassa für uns angestellt hat. Bedankt Margriet.


Mich verbindet mit diesem Ballett wunderschöne Erinnerungen, ist es doch das einzige Ballett das ich auf der Bühne getanzt habe. 

Das Wiener Philharmoniker Orchester hat die ersten Töne gespielt und mein Herz begann vor Freude schneller zu schlagen. Es war so aufregend und ich glitt immer wieder in Erinnerungen ab.

An meine Zeit als Tänzerin. An all die Geschichten die ich von meinem ersten Ballettlehrer kannte über seinen Freund und Kollegen Nurejew. Meine spät begonnene Ballettausbildung, die mir viele Jahre ALLES bedeutete. Konnte ich nicht tanzen, dachte ich ich kann nicht leben. All die vielen Proben, Diäten, Blasen, Piouretten, zertantzen Schuhe und vor allem diese einzigartigen Musikstücke, die einen verzaubern und in eine andere Welt tragen.

Heute ist tanzen leider kein Bestandteil mehr meines Lebens und an manchen Tagen kommt diese Sehnsucht wieder. Dann, drehe ich in meinem Wohnzimmer ein paar Piouretten, ganz alleine und freue mich daran, dass ich so manches nie verlernen werde!

Das Wiener Staatsballetten Ensemble war so einzigartig gut! 3 Stunden stehen, hat sich total ausgezahlt. Ein Genuss für Aug und Ohr!


Herrlich, herrlich herrlich!


Samstag, 20. Mai 2017

REPUBLIC MOTO....

.... mehr als einen Besuch wert!

Selten begleite ich Meneer van Duin in die Welt der schweren Zweiräder. Es ist nicht meine Welt, doch vor wenigen Wochen bin ich ganz angenehm und behutsam eingetaucht. Es war so angenehm, dass ich oft zurückkehren möchte.

Zum Beginn der World Superbike der Niederlande welches Ende April,  in Assen, stattfand gab es eine Warming-Up-Party im REPUBLIC MOTO. Als Gast war PJ Jacobsen eingeladen, der in diesem Jahr eine  MV Agusta F3 675 im Supersport World  Championship fährt. Das Highlight des Abends für den Motersportbegeisterten, mein Höhepunkt war ein ganz anderer!


So eine besonders elegante Symbiose von Motorrad, Einkauf und Essen hab ich noch nie wahrgenommen. Für mich sind Motorrad, Motorrad-Zubehör Geschäfte immer sehr von einem unangenehmen Geruch geprägt. Selten riecht einer der Verkäufer nach einem gutem Aftershave, sondern der Geruch von Leder, Öl und nicht zu selten nach Schweiß, liegt in der Luft. Außerdem hängt viel zu viel auf den Kleiderstangen und das gustieren wird dadurch erschwert. 


Was mir beim Betreten von REPUBLIC MOTO sofort aufgefallen ist, das es nichts davon gab, nichts von dem was ich erwartet hatte! Im Gegenteil, zuerst sah ich gar nicht, dass es ein Motorrad-Accessoires Geschäft war. Sondern der Eingang brachte mich ins Haus-Eigene-Restaurant dem Grand Café und es roch nicht nach Essen, sondern angenehm neutral. Nach einem gut ausgewählten Interieur an Stühlen und Tischen, sowie stilvollen Dekorationsobjekten folgte eine lange ausgestreckte Bar die auch die Barriere zum eigentlichen Geschäftslokal ausmacht.


Ein geöffnetes Schmiedeeisentor lud mich ein weiter zu gehen und ich hatte mich sofort in den Stil des Geschäftes verliebt. Ja, dachte ich mir, hier will auch ich einkaufen, auch weht mir ganz selten die Luft um die Nase auf dem Rücken eines Motorrades! 


Diese Handschuhe hatten es mit angetan,


diese Jacke, die ganz chique zu meinen Jeans und Handtasche passt


und diese Kaputzenweste die leger zu tragen ist.


Ich war so fasziniert und glücklich zugleich!

Bin immer wieder durchs Geschäft flaniert und hab mich gefreut.

Das es ein besonderer Abend für alle Motorsportbegeisterten war, war mir völlig wurscht, ich war glücklich so viele schöne und stilvolle Objekte zu sehen und in eine Welt einzutauchen, die ich so noch nie gesehen hatte.

Später genossen wir noch die Küche des Grand Cafés und obwohl es eine kurz und bündige Menüauswahl gibt, ist das Essen vollzüglich! Die Spargelcremesuppe die ich hatte war "delicious to the tast" und der Hamburger mit Pommes frites war ein reiner Gaumenschmaus und das für einen Burger. Die Bedienung hatte immer ein strahlendes Lächeln im Gesicht und der Koch hat uns nach dem Essen persönlich gefragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit war und ein kleines Plauscherl gehalten


Ein gelungener Abend, den ich bald wiederholen möchte, mit einem kleinen Budget in der Tasche, um das eine oder andere gute Stück "Mein" werden zu lassen.

Falls ihr Lust bekommen habt und mal vorbei schauen und genießen wollt, hier verrate ich Euch die Adresse:

REPUBLIC MOTO Goudesingle 340A in Rotterdam