Donnerstag, 23. Februar 2017

Sommertante?......

......ich bin bereit!

Ich werde Tante, zum 4ten mal und das im Sommer 2017! Herrlich!

Meine Schwester Veronika hat mich mit ihren tollen Jungs Eric, Jeremy und Logan zur 3fachen Tante gemacht und jetzt ist meine Süße dran und über dieses "Zuckerl" in ihrem Bauch freue ich mich ganz besonders.

Dem tanzenden Babybauch kann ich im Moment nur per Filmchen bestaunen und immer wieder abspielen. Die Kinder beten seit Monaten: "bitte segne das Baby in Annemaries Bauch!" und ich sehe die süßesten Sachen um mich hin.

So auch gestern diesen herrlichen Kinderwagen aus den 60ziger Jahren, um diesen erstaunlichen Preis, in einem Kringloopwinkel (Secondhand-Laden) in der Stadt.


Leider trennen uns mehr als 1000 km und mit 5 Kindern im Auto hat kein Kinderwagen platz, obwohl wir immer versuchen spärlich zu packen!

Erinnerungen werden wach aus der Zeit als unsere Mutter mit meiner jüngsten Schwester schwanger war und ich als fast 16 Jährige alles ganz genau beobachtet und miterlebt habe. Unsere Mutter war eine Schönheit mit ihrem Schwangerschaftsbauch und jetzt wird unser Nesthäkchen selbst Mutter. 

Ich freue mich sehr auf dieses "Zuckerl", das Anfangsschwierigkeiten an unheimlicher Übelkeit und Erschöpfung ausgelöst, aber sich immer "pudelwohl" gefühlt hat.

Liebes kleines Zuckerl,

ich kann es kaum erwarten, dich zu Gesicht zu bekommen, dich zu herzen und zu lieben!

Deine Tante A.-Alexandra

Montag, 13. Februar 2017

Lauf,.....

......wie habe ich Dich vermisst!

Gestern, hab ich mir vorgenommen meinen Träumen der letzten Wochen zu folgen. Ich laufe in meinen Träumen und fühle mich herrlich, frei und so leicht. 

Also warum nicht, vor ein bisserl mehr als einer Woche habe ich zum ersten Mal getanzt nach meiner Knochentransplantation und heute Abend war ich das erste Mal Laufen.

Natürlich mit meiner liebsten Partnerin Cyra!

Ja, ich hatte meine Bedenken. Immer wieder habe ich heute während des Tages darüber nachgedacht, ob ich es wirklich wagen soll. Ob ich vielleicht Schmerzen bekomme, vielleicht falle, oder es ganz einfach nicht mehr kann, keine Kondition habe. Die Kälte hat mir auch einige Gedanken geraubt. Kälte schmerzt mein Gesicht.

Das letzte Mal bin ich in der Nacht vor meiner Knochentransplantation gelaufen im September 2016.

Er war herrlich-anstrengend!

Ich bin nicht sehr chic ausgestattet, außer meine Schuhe, die mir Meneer van Duin geschenkt hat fühlen sich noch immer gut an. Wahrscheinlich hab ich mehr wie ein kleines Nilpferd mit Brille ausgeschaut mit meinem grauen gefütterten Jogginganzug der aus den 80zigern sein könnte.

Eingerostet bin ich, meine Schultern ein wenig hochgezogen, meine Schritte vorsichtig und langsam. 3 Kilometer war mein Ziel heute. Sehr wenig im Gegensatz zu früher, doch genau Richtig für einen Neubeginn!

Jetzt ein paar Stunden später und nach einem Bad kann ich nicht über Schmerzen im Gesicht klagen. 

Toll finde ich das! Morgen wieder? Ja, wenn möglich morgen wieder!

Dienstag, 10. Januar 2017

4 Rehe am....

.....Zentralfriedhof!

Das war ein ganz besonderer Freitag, der letzte im Jahr 2016.

Schon früh morgens haben meine jüngste Schwester und ich uns hinaus getraut in die klirrende Kälte um unserer Mutter einen Besuch abzustatten. Die empfängt immer! Doch muss der Portier das große schwere Haupttor des Zentralfriedhofs öffnen, nur dann ist der Besuch möglich.

Es war so kalt, das meine Oberschenkel weh taten, obwohl ich gut eingepackt war. Schnellen Schrittes gingen wir zielstrebig in die richtige Richtung und hatten uns viel zu erzählen. Sonst schlendern wir eher und schauen uns die Gräber an. Reden über die Namen, Jahreszahlen und was uns sonst noch so einfällt, diesmal nicht.

Durch meinen Atem war mein Mundschutz ganz nass und kalt geworden zum Glück habe ich immer einige in meiner Tasche und konnte somit diese unangenehme Situation schnell verlassen.

So früh ist es ganz ruhig und still am Friedhof. Kein einziger Mensch war zu sehen. Zum Glück haben wir noch 3 Nelken am Tor kaufen können und so standen wir am Grab.


Es war zu kalt um eines ihrer Lieblingslieder zu singen und so sang ich in meinen Gedanken und dachte mir als ich bei der 3. Strophe angelangt bin, ob das nicht zu komisch ist. Im Gedanken zu singen, doch ich sang weiter und mein Blick schweifte nach links vom Grabstein ab und was sah ich: "ein Reh!"

Das Reh sah mir in die Augen und ich hatte auf einmal das Gefühl als würde dieser Blick tief in meinem Inneren verschwinden.

Als ich meine Hand nach meiner Schwester ausstreckte die, wie ich dann sah, auch auf das Reh blickte, wendete sich das Reh mit dem tiefen Blick  ab und rannte zu 3 wartenden Kameraden.

3 der 4 Rehe
Wie schön! So etwas besonderes! Noch nie erlebt!

Natürlich hat es gedauert bis ich das Handy aus der Tasche geholt hatte um noch ein Foto zu machen. Viel zu weit weg, hab ich doch noch eines ergattert.

Denke so gerne an diesen Freitag morgen in Wien zurück. Den letzten im Jahr 2016!

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahr......

 
..... im Musikvereinssaal!

Anders geht es doch gar nicht! Ohne dem Neujahrskonzert das Jahr 2017 zu beginnen nicht auszudenken!

Noch dazu hab ich mir einen Genuss aus Wien mitgebracht. Meine Tochter hat mich beschenkt mit dieser herrlichen Kalorienbombe die Punschkrapfen heißt. Ein wahrer Liebling die Tochter und der Krapfen.

Nach den herrlichen Tagen in Wien, über die ich noch schreiben werde sind wir wieder zurück in den Niederlanden und holen uns Wien durch den Fernseher ins Wohnzimmer.

Leckeres Brot, Käsewurst, Emmentaler Käse und Kremsersenf werden ein paar Tage noch an das Vermisste erinnern und meinen Bauch füllen. Herrlich!

Und nicht zu vergessen meine Sonnentor Tee&Gewürzekollektion! 

Diesmal habe ich beschlossen, dass ich nie wieder so lange von Wien getrennt sein möchte. Eineinhalb Jahre war viel zu lang und mein Heimweh ist nicht mehr zu kontrollieren und ich bekomme nicht genug. Möchte die Nächte so kurz wie nur möglich halten, kann nicht schlafen, weil ich das Gefühl habe nicht genug Zeit zu haben und meine Tage immer zu kurz sind.

Auf ein schönes und erfolgreiches 2017

Dienstag, 27. Dezember 2016

Das Haus vom....

.....Schneewittchen!

Die Atmosphäre  die ich heute für ein paar Stunden kosten durfte verspüre ich jetzt noch. So warm und beschützend. Gefüllt mit Liebe und Stil. Ein Hauch von Romantik und Bodenständigkeit. Ich habe alles aufgenommen, als hätte ich bei jedem Atemzug mein Inneres damit gefüllt. 

Seit Jahren sind wir befreundet, das Schneewittchen und ich. Damals hatte sie noch langes schwarzen Haar das ihr blasses zartes Gesicht umrahmte, deshalb gab ich ihr den Kosenamen Schneewittchen. 

Selten sehen wir uns, doch wenn wir uns sehen ist es so als wären keine Jahre vergangen. Ich liebe es ihren Ideen zu lauschen und ihre Körpersprache żu beobachten. So vieles ihres Seins spiegelt sich in ihrem Haus wieder. Eine perfekte Beziehung.

Schon der Vorgarten der sich in der breite des Hauses erstreckt ist so einladend, obwohl im Moment noch verschönert wird. Gefüllte Vogelhäuser locken die Piepmätze an und so flattern oder tanzen sie um die Futterstellen herum. Wenn man die Villa betritt muss erst ein dicker Vorhang geteilt werden der die Kälte, als ungebetenen Gast draußen lässt. Man kommt in einen warmen, großen Vorraum, der im hinteren Bereich als Esszimmer genutzt wird und so einladend und geschmackvoll eingerichtet ist, dass er einlädt um ein Weilchen zu bleiben. Das Wohnzimmer zur linken Hand hat einen wunderschönen alten Kamin als Dauergast und von dem geblümten Sofa, kann man herrlich "Vogerlschau'n". Die Küche zur rechten die mit einem uralten Herd, der noch mit Holz beheizt werden kann, die harte Arbeit der Vergangenheit zeigt, wo der Kaffee frisch gemahlen wird, bevor er mit Filter aufgebrüht und serviert wird. Glasflaschen, Glasbehälter, Holzschachteln, Metaldosen und die Lebensmittel vom Markt, Reformhaus oder anderen nicht "Jedermannssachegeschäfte" zeigt soviel Liebe und Nähe zur Nahrung. Natürlich wird recycelt, das muss man gar nicht fragen! 
Toilette und Bad im Alt-Neu-Gemisch, das Arbeitszimmer praktisch-modern-elegant und das Schlafzimmer ein Traum für jeden der Romantik liebt.

Meine Augen konnten sich gar nicht lösen von all den kleinen Details. Die Leser von Wohnen&Garten hätten ihre Freude an all dem Schönen, ganz bestimmt.

Dieses Haus strahlt eine Ruhe aus, die einem überkommt. Die Farben spielen in einer Harmonie miteinander, die der Seele gut tut.

Wie glücklich bin ich über dieses schöne und unerwartete Erlebnis und wie sehr habe ich den gedeckten Tisch zu unserem gemeinsamen "Spätstück" genossen.

Lieben Dank Schneewittchen, für diese einzigartigen Stunden mit meiner Familie in Deinem Haus.

Auf ein Wiedersehen im Sommer!

Freitag, 23. Dezember 2016

HOME IS WHERE.....

..... THE HEART IS!

Ist nicht nur ein Spruch, sondern auch ein Lied. Als ich es vor Jahren zum ersten Mal bei einem Konzert der Rounder Girls gehört habe, wusste ich nicht das es mich begleiten wird. 

HOME IS WHERE MY FAMILY IS, ist ein Spruch der in meiner Küche hängt. Und da bin ich meistens zu finden. Doch tief in meinem Herzen ist immer die Sehnsucht da, die Sehnsucht nach meinem Wien.

Auch bin ich unheimlich gesegnet, mit einem Mann der mich wachsen lässt, 5 wunderbaren Kindern, einem schönen Haus und einige ganz liebe Menschen um mich, trotzdem, fehlt etwas, etwas das niemand stillen kann. 

Allein das sein dieser einen Stadt, diese verwinkelnden Gasserl'n der Altstadt, diese herrlichen Häuser der Inneren-Bezirke, die Geschichte der Kaiserin Elisabeth,  und nicht zu vergessen die prachtvollen Parkanlagen und mein Servitenviertel. An der Rossauer Lände habe ich radfahren gelernt "Immer gerade aus schauen so weit wie du kannst!" hat er mir zugerufen, mein Vater. Im Kaiserwasser und der Neuen Donau lernte ich schwimmen. Den Kahlenberg und Leopoldsberg hab ich schon im Rucksack meines Vaters erklommen und später selbst mit kleinen Bergschuhen. "Immer den Markierungen nach!" war der Auftrag vom Papa und ich bin voll vertrauen vorgelaufen, um die nächste Markierung zu finden. Rollschuhlaufen in der Prater Allee und lange Spaziergänge im Grünen Prater immer in Ausschau nach dem Nagelbaum im tiefem Herzen des Waldes.

In der Vorweihnachtszeit den Christkindlmarkt besuchen und viele andere Weihnachtsmärkte. Weihnachtskonzerte lauschen und Kinderpunsch trinken. Die Lichterketten und Ornamente der Einkaufsstraßen bestaunen und noch husch, husch ein paar Einkäufe erledigen. Und immer viel zu Fuß gehen und nach oben schauen auf die Fassaden der Häuser.

Als 5 jährige hab ich das Christkinderl gesehen! Ich bin mir so sicher, dass es die Fenster unseres Wohnzimmers von außen geschlossen hat und mit seinen glänzenden Flügerln weggeflogen.

Meinen Kindern erzähle und lese ich Geschichten vom Christkinderl vor und wir warten gemeinsam.

Und dann kommt noch mein letztes Wiener Weihnachten dazu mit Meneer van Duin. Schon damals hatte ich ein Gefühl es wird ein letztes Weihnachten in gewohnter Umgebung sein. Im meine Stadt zu zeigen in diesem herrlichem Flair, ihn in meine Welt der Musik eintauchen zu lassen, nicht wissend das sein Musikstil ganz anders ist. Genossen haben wir die Weihnachten 2008 und wie schön, dass Erinnerungen, manchmal im Kerzenlicht, noch schöner sind. In diesem Lied von den Rounder Girls von Minute 1:28 - 2:55, welches mich immer zum Lachen bringt, wird genau beschrieben, was damals in Wien passiert ist. Thanks Darling, for bringing me home this christmas!


Nur noch einmal schlafen!

Meine Liste für den heutigen Tag ist mehr als lang und dann, geht es morgens zeitig in der Früh los in meine Heimat, in meine Stadt, in mein Wien.

"Home is where the heart is, that's what they say."

Freitag, 16. Dezember 2016

Der Mundschutz.....

.....hat mich wieder!

Für ein paar Tage war es nur ein Gedanke "Vielleicht, hoffentlich nicht!" Gestern, wurde es Wirklichkeit. Ich musste mich auf Anraten meines Chirurgen, der die Knochentransplantation durchgeführt hat, von meiner Prothese trennen.

Ich hatte doch erst in den letzten paar Wochen Freundschaft mit ihr geschlossen und jetzt ist sie wieder weg.  Die Narben und das Zahnfleisch schmerzen und ich bin innerlich geknickt.

Leider hat der transplantierte Knochen zuviel Druck abbekommen, obwohl die Prothese speziell und anders als sonst für mich angefertigt wurde. Sie war zum Beißen nicht geeignet und diente nur für das optische Bild. Trotzdem, es war herrlich "normal" auszusehen und natürlich fühlte ich mich wieder freier und konnte nach einiger Zeit auch wieder richtig sprechen und lachen. Noch dazu hat sich das Zahnfleisch entzündet und somit stand für den Chirurgen fest, die Prothese muss anders platziert werden oder raus. Meine Zahnärztin hat sich ein paar Tage Bedenkzeit erbeten und meine Hoffnung stieg. Es gab keinen anderen Weg als die Prothese zu entfernen. Sie war so gut befestigt, dass es ziemlich lange dauerte um sie zu lösen und natürlich nicht zu brechen, was leicht möglich ist. Nun kann der Heilungsprozess einsetzten. 

Einige Wochen wird es dauern. Und ich sollte klug sein und mich mit meinem Mundschutz und meiner Situation wieder anfreunden. Was so leicht gedacht, oder gesagt ist! 

TUN ist immer schwierig!


Samstag, 10. Dezember 2016

14....

 ......die Zeit vergeht!

Damals, im Servitenviertel in Wien, hat er als meine erste Hausgeburt bei Kerzenlicht und Chopin-Musik das Licht der Welt erblickt. Mit seinen kleinen Augen, ohne zu schreien mich angeschaut, ich liebe diese Augen noch heute. Immer wieder füllt diese Erinnerung mein Herz und ich bin unendlich dankbar, diesen Jungen meinen Sohn nennen zu dürfen. Mein erster Sohn.

Ein hilfsbereiter, sanfter Teenager, der mit seinem Charme so manche verzaubert. Ein Talent der Organisation und ordnungsliebend. Schnell am Fußballplatz mit großem Einsatz bereit die Gegenmannschaft am Sieg zu hindern. Kleidung und gutes Aussehen sind ihm wichtig und er ist immer auf Schnäppchenjagd um seine Wünsche zu erfüllen. 

An seinem Geburtstag sind wir schnell in die Stadt geradelt um kurze Zeit alleine zu sein. Es ist für mich immer schön mit ihm zu sein. Ich liebe es ihm zuzuhören und in seine Welt einzutauchen und sein Lachen.

Ein wahres Geschenk mein Isaac!

Dienstag, 6. Dezember 2016

Sankt Nikolaus Traditionen......


...... im Hause van Duin!

Als Österreicherin in den Niederlanden ist das so eine Sache mit den Festtagen um die Adventszeit.

Sinterklaasintocht Engelerburcht
 Die Niederländer feiern den Sinterklaas sehr groß. Schon in früheren Post habe ich darüber berichtet. Es gibt eine eigene Kindernachrichten Sendung "Sinterklaas Journal" welches ca. 3 Wochen vor dem 5 Dezember täglich, um 18 Uhr, im Fernsehen zu sehen ist und alles Mögliche und Unmögliche über den niederländischen Sinterklaas der aus Spanien mit einem Dampfschiff und seinen Helfern die zwarte Pieten, (dieses Jahr waren sie sogar bunt und nicht nur schwarz) in Richtung Niederlande fährt, berichtet. Sinterklaas bewohnt ein großes Schloss und jeden Tag gibt es verschiedene Aufgaben zu erfüllen bis der heiß ersehnte Pakjesavond (Päckchenabend) kommt und alle Kinder am 5. Dezember am Abend beschenkt werden. 

Wir warten auf das Boot
Dazu gibt es einige Aktivitäten, die wir als Familie  auch besuchen. Zum Beispiel den Sinterklaasintocht hier in Engelen. Sobald Sinterklaas seinen Fuß auf Niederländischen Boden gesetzt hat, durfen die Kinder ihren "schoen zetten". Ein Schuh wird abends aufgestellt ein Liedchen gesungen und am nächsten Tag ist dieser mit leckeren Dingen gefüllt. Manchmal auch mit Geld. Auch in der Schuhe wird der Schuh aufgestellt. 

Constantin hat für Sinterklaas gezeichnet
Auch die Firmen feiern mit Ihren Angestellten und deren Kindern Sinterklaas und so ist das auch einer unserer Punkte jedes Jahr. Die Eltern dürfen für jedes Kind ein Geschenk aussuchen, welches dann vom Sinterklaas gebracht und von den Pieten ausgeteilt wird.

Was mag da wohl drinnen sein?
Die Leckereien in diesen Monaten sind pepernootjes, chocola, chocoladeletters, kruidnoten, speculaas, marsepein, schuimpjes, taai taai und noch einiges mehr.

An der Schule...

...im Bakfiets
Es gibt unzählige Lieder und Gedichte zu dieser Zeit. Die Kinder laufen in bunten Pietenkostümen herum und spielen Szenen aus dem Sinterklaas Journal nach, welcher ein Fixpunkt an jedem Abend ist und in der Schule meistens auch gezeigt wird.

In unserem Haus, beginnt es mit der Adventzeit weihnachtlich zu werden. Um Meneer van Duin zu schonen wird dezent weihnachtlich geschmückt. Der Adventkranz wird jedes Jahr selbst gemacht und in meinem Auto läuft ab dem ersten Advent Weihnachtsmusik. Ich liebe es! Seit dem ich denken kann hab ich Weihnachtmusik gemocht und erinnere mich gerne an meine Kindheit und die Hausmusik mit meinem Vater.

Ganz simpel dieses Jahr
Adventkalender sind natürlich auch ein "Muss". Dieses Jahr habe ich sie aus Deutschland geholt, da ich traditionelle wollte. Zu jedem Adventsonntag wird eine besondere Adventsgeschichte gelesen und ab dem 1. Dezember jeden Tag am Abend im Kerzenschein des Adventkranzes eine passende Geschichte dazu. 

Vienne liebt es in den Büchern zu stöbern
Es ist immer mein bestreben den Kindern mehr an österreichischen Bräuchen mitzugeben. Die größeren Kinder daran zu erinnern und in ihren Erinnerungen zu stöbern und die Kleinen, die hier geboren wurden, damit bekannt zu machen.

Zum Nikolo ist es immer anders, manchmal die niederländische Variante mit wenigen Geschenken, oder die Österreichische mit Krampus und Nikolo. Dieses Jahr haben die Kinder die Schuhe am Abend geputzt. Manche mit sehr viel Widerwillen und danach aufgestellt. Heute Morgen waren die Schuhe gefüllt und strahlende Kindergesichter erfreuten sich an den kleinen Geschenken. 

es wird eifrig ausgepackt
Meine liebste Aufgabe ist es dann die Schuhe zu füllen, ein ganz kurzer stiller Moment für mich im Gedanken an jedes einzelne Kind und Meneer van Duin.

Schöne Traditionen, die Familien vereinen und gemeinsame Erinnerungen schaffen, für spätere Generationen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ein schöner.....

 .....Abend!

Es war herrlich mit meinen ältesten Kindern einen Abend zu verbringen. Wir hatten so eine schöne und relaxtes Zusammensein. Habe es genossen, nicht als strenge Mutter, die Regeln macht und darauf meistens achten muss, damit sie eingehalten werden, sonders als Freundin Zeit mit ihnen zu haben. Die Gespräche waren herrlich. Es war fast so wie in alten Zeiten, als wir noch "alleine" waren.

Das müssen wir bald wieder machen, waren Marie-Louise und Isaac sich einig und am liebsten in Wien! 

Freitag, 18. November 2016

Ein ruhiges.......

 ......Gefühl!

Dienstag, war irgendwie ein besonderer Tag,

Ein älterer Herr der mich eine Woche zuvor Stock schwingend beschimpfte, hatte sich bei mir entschuldigt. Ich hatte eine außergewöhnlich nette Zeit mit einer lieben Nachbarin, einen schönen Nachmittag allein mit meinem jüngsten Sohn UND ich verlor meinen Schlüssel. Nicht irgendeinen Schlüssel, sondern meinen Hausschlüssel, der noch 5 andere Türen öffnen kann.

Dieser Dienstag war ein ver-nieselter Tag und ich mit dem Fahrrad unterwegs. Meine zwei jüngeren Söhne haben jeden Tag um 14 Uhr Schulschluss und nachdem ich die Haustür schloss und den Schlüssel in meiner Manteltasche verstaute, kam der Gedanke auf, "Ist das ein guter Platz?" Ich fühlte mit meiner rechten Hand nach und meinte der Schlüssel liegt gut in meiner Tasche.

Das Fahrradfahren ist noch immer recht anstrengend für mich, doch sehe ich es als gute Übung um kräftiger zu werden. Mit Cyra und Vienne im Bakfiets und eine gewisse Schnelligkeit haltend überkam mich plötzlich das Gefühl es wäre etwas gefallen. Weiterfahrend und zurückblickend, doch nichts ungewöhnliches sehend bin ich nicht stehengeblieben, um zur rechten Zeit an der Schule zu sein.


Erst als ich später vor der Garage stand mit meinen 3 Kindern und der Schlüssel unauffindbar war, kombinierte ich ganz schnell. Ich wünschte mir den Schlüssel herbei und vorallem, dass ich dem Gefühl von vorher mehr Beachtung geschenkt hätte.

Allein, im immer stärkeren Regen die Strecke zur Schule und Zurück abfahrend und suchend überkam mich plötzlich ein ganz ruhiges Gefühl. Bevor ich mich auf die Schlüsselsuche machte sprach ich ein Gebet. Gebete begleiten mich tagein, tagaus und es ist immer ein gutes Gefühl für mich meine Dankbarkeit und meine Wünsche in den Himmel zu schicken.

Nichts gefunden!

Bis zur Schule gefahren, in der Schule bescheid gesagt, dass mein Schlüssel der umhüllt ist von einem rosa-farbenen-ledernen Tascherl, verloren ist und falls gefunden, meiner ist. Auch beim Supermarkt der auf der Strecke ist bescheid gesagt. Doch leider nichts.

Natürlich habe ich die Bitte meinen Schlüssel zu finden in meinen Gebeten erwähnt und immer wieder ist dieses ruhige Gefühl über mich gekommen, dass alles gut ist. 

Ich fahre jeden Tag die Strecke ein paar mal ab und natürlich habe ich immer wieder geschaut. Vielleicht ist er in ein Gebüsch gefallen oder der Wind hat ihn mit den Herbstblättern zugedeckt. 

Nichts, nichts, außer dieses ruhige Gefühl!

Gestern, nachdem ich wiedereinmal unterwegs war meinte meine langjährige Freundin, "Möchtest Du nochmals im Supermarkt nachfragen?" Ja! Gesagt, getan. Strahlend kam ich mit einem einem kleinem Kärtchen aus dem Geschäft.


Nur ein paar Minuten zuvor, wurde dieses Kärtchen im Foyer aufgehängt! Es konnte sich nur um meinen Schlüssel handeln.

Freudestrahlend machte ich mich, wieder Zuhause, daran die Nummer anzurufen die auf der Karte stand. Leider hob niemand ab. Einigemale probiert, leider niemand zu Hause. Der Apfelstrudel im Ofen, als Dankeschön gedacht, wurde kalt. Es wurde später Nachmittag und noch immer niemanden erreicht.

Das Kärtchen verschwand immer wieder ein meinen Hosensack um ihn Griffbereit zu haben und nicht zu verlegen. Erst am Abend gelang ein Gespräch mit der anderen Seite und um 20 Uhr hatte ich endlich meinen Schlüssel wieder in den Händen.

Das Tauschgeschäft von Apfelstrudel und Schlüssel ist gelungen und die ältere Dame erzählte, dass ihr Dienstag, kurz vor 14 Uhr auf der Strecke zwischen Schloss und Supermarkt auf dem Radweg das rosene Schlüsseltascherl am Boden liegend, aufgefallen ist. Sie überlegte es im Geschäft abzugeben (das einzige in Engerlen und somit Treffpunkt), doch sich dagegen entschloss.

Sie nahm in mit nach Hause, reinigte den, durch den Regen, verdreckten Schlüssel und Tascherl und hatte erst am Donnerstag Zeit ein Kärtchen aufzuhängen, weil es Mittwochs den ganzen Tag schüttete und sie das Haus nicht verlassen wollte.

"Der Schlüssel war bei mir sicher!" sagte sie zu mir.

Genau so war es!


Montag, 14. November 2016

Ein Jahr im Glas....


.... meine Schwester AN-NE-MA-RIE!

Mit dem Handy in der Hand, ORF Live am laufen und ganz gespannt wartend!

So habe ich letzten Montag Abend 21:10 zusammen mit Meneer van Duin verbracht. Natürlich muss gerade in dem Moment die Verbindung gestört werden wenn es spannend wird!

Zum Glück kann man "nach-schauen"!


Thema hat vor drei Wochen 2  Nachmittage lang Annemarie begleitet und ich war durch WhatsApp davor und danach ganz nah dran am Geschehen, obwohl uns 1090 Kilometer trennen. 

So war es mehr als spannend für mich meine jüngste Schwester im Fernsehen zu sehen. Mit ihrer Lebenseinstellung sowenig Müll wie nur möglich zu produzieren ist sie Eine von wenigen. Freude am Finden einer Alternative und diese dann nicht nur gut zu heißen, sondern auch durchzuführen. 

Seit Januar füllt sie ihr Glas mit dem Plastik, dass sich bis jetzt noch nicht vermeiden lässt. Für mich unfassbar, auch wenn ich es sehe.

Wenn ich an meinen Plastikmüll denke, wird mir ganz schwindelig! Bei einer 7 köpfigen Familie ist immer viel Müll zu entsorgen und manchmal habe ich pro Tag 2 Sackerl mit Plastik gefüllt, weil hier fast alles in Plastik verpackt wird. Diese Sackerl nehme ich dann zum nächsten Einkauf mit und entsorge ihn in die zuständigen Behälter. Nur die Plastikflaschen nicht, für die zahlt man ein Pfand von 25 Cent die man natürlich beim abgeben der Flaschen zurückbekommt.

Eine Schwester als Vorbild zu haben ist genial und ich habe dieses Glück!

Wer mehr wissen möchte schaut ganz einfach auf Annemarie's Blog Ein Jahr im Glas .

Viel Spaß und vielleicht wird Euer Haushalt auch peu à peu müllfrei!

Freitag, 11. November 2016

CONSTANTIN ist ......


......6

Was für ein Tag, den Constantin seit Monaten herbeigesehnt hat. "Zu meinem Geburtstag wünsch ich mir.....!" oder "Wie oft noch schlafen?"


Dieses Buch von Kikker en zijn vriendjes, hat uns die letzten Wochen begleitet. Jeden Abend war es die erste Wahl für die Gute-Nacht-Geschichte.Wir können es schon auswendig. Und so war es nichts außergewöhnliches als Constantin auch wie im Buch ein Geburtstagsspiel, um seine Geschenke zu finden, spielen wollte.

Aufgewacht ist unser Geburtstagskind durch ein "Happy Birthday to you" und 6 Luftballons die über seinem Bett hangen. So schnell war er selten aus dem Bett! Nach Frühstück und neues Shirt an ging es mit einer großen Schachtel voll mit gefalteten bunten Booten gefüllt mit Pepernootjes in die Schule, wo wir schon erwartet wurden. Zum Geburtstag darf das Geburtstagskind zu spät kommen.


Es wurde gesungen, gezaubert und Geschenke verteilt. Constantin war glücklich, verwundert und gespannt, was noch alles kommen wird. Mit zwei "Herlferlein" an seiner Seite konnte auch gar nichts schief gehen. Wirklich nett, wie an der Schule die Geburtstage der Kinder gefeiert werden.


Film, Chips und Popcorn war unsere Nachmittagsbeschäftigung, wenn man Torte verzieren und kochen, etc. abzieht. Käsefondue war der Wunsch des Geburtstagskindes, doch davor gab es noch die heißersehnten Geschenke. Constantin wollte auf Meneer van Duin warten und das hat gedauert.


Ein ferngesteuertes Auto war der größte Wunsch unseres Pünktchens und der wurde erfüllt!


Unseren Constantin in der Familie zu haben ist ein Segen, er bringt soviel Wärme in unser Heim. Sein ansteckendes Lachen nicht zu vergessen. Noch viele, viele Jahre mein liebes Pünktchen! 

Montag, 7. November 2016

Halloween.....


....so nett auf Kasteel Beeckendael!

Ich kann mich noch so gut erinnern, als wir in unserem ersten Jahr auf Beeckendael ein kleines privates Halloween Kinderfest hatten. Heute ist es ganz normal Halloween hier zu feiern und die Kinder lieben es.


Einige Wochen vor Halloween kann man sich anmelden wenn man am Trick or Treat Event teilmehmen möchte. Ein Gespenst wird als Symbol der Teilnahme an den Eingangsbereich des Hauses befestigt und in der frühen Dunkelheit geht es dann los. Klein und Groß verkleidet trifft sich wird noch von einigen heimischen Künstlerinnen geschminkt und in kleinen Gruppen mit einem Sprücherl bewaffnet geht es an die verschiedenen Türen.

Manche Nachbarn lassen sich einiges einfallen um das Gruseln zu fördern, was immer sehr gruselig ist, besonders für die Kleinsten.


Meine Jüngste, diesmal ein Schweinchen, hat sich keine Angst einflößen lassen, sonders war mit dem Aussuchen der Süßigkeiten beschäftigt und das konnte manchmal dauern.


Lustig war es! Die Bäucher voll mit herrlichem Gesunden und Ungesunden und nach wenigen Tagen ist die Beute auch schon vernascht.

Auf das nächste Große Fest, welches hier in den Niederlanden Sinterklaas ist. Doch in unserem Haus wird es Pünktchens Geburtstag sein.


Samstag, 5. November 2016

Eine Wonne.....

....ohne Mundschutz!

6 Wochen hat mich der Mundschutz begleitet.

Es ist ein eigenartiges, aber auch beschützendes Gefühl mit einem Mundschutz durchs Leben zu laufen. Das unangenehme daran ist, dass viele Menschen einen anschauen, auf einen zeigen, manchmal einen sogar auslachen. 

Tücher, medizinische, lustige und liebevoll genähte Mundschutz liegen in meiner Lade. Immer etwas Griffbereit, den außer meiner Familie und die Ärzte hat mich nie jemand ohne "Vermummung" zu Gesicht bekommen. 

Mein Spiegelbild konnte ich am Anfang gar nicht aushalten, die liebevollen Worte Meneer van Duins haben da auch nicht wirklich geholfen. Doch tat es meiner Seele gut, das er mir immer wieder sagte, dass es nicht schlimm ist und er mich noch liebt. Ich habe mich immer auf meine Augen konzentriert. 

Ich hatte einige unangenehme und sehr nette Erlebnisse, doch bin ich froh, dass diese Zeit jetzt auch der Vergangenheit angehört.

Meine Wunden sind gut verheilt und mein Mund wiederhergestellt. Dank ganz toller Ärzte. Zum Glück, darauf habe ich gewartet und 6 Wochen waren ganz schön lang.

Es wird langsam kalt und das ist für mein Gesicht sehr unangenehm. Wie kleine Nadelstiche fühlt sich die Kälte an. Im Moment ist der Wind mein schlimmster Feind im Moment und der ist hier in den Niederlanden zu Hause.

Ich bin glücklich! Es ist gut so wie es ist. Es kann nur noch besser werden, wenn ich mich an die "NICHT KAUEN" Regel halte, was überaus schwer ist!