Dienstag, 25. Februar 2014

Rapunzel, Rapunzel.....

.....lass Dein Haar herunter

Meine wunderschöne Tochter hat ihr Haar gelassen um einem anderem Mädchen den Traum einer Perücke zu erfüllen. Ich war nicht nur sehr erstaunt, sondern bewundere sie für ihren Mut. Ihr neuer Haarschnitt unterstreicht ihren Charakter und steht ihr ganz einfach gut.
 
Irgendwann Anfang dieses Jahres begann sie darüber zu sprechen, dass sie mit dem Gedanken spielt ihr Haar auch der Stichting Haarwensen zu geben.
 
Natürlich war alles nur "hypothetisch", doch eines Tages wollte sie einen Termin bei  haiRSpray. Ich tat es nicht, sondern wartete, bis sie mich wieder darauf ansprach. Ich ließ sie ein wenig zappeln, denn ich wollte, dass sie sich sicher ist, dass sie es wirklich möchte. Sie war sehr stolz auf ihr sehr langes Haar. Das Wichtigste für sie war, dass ihr Haar (abgeschnitten) bis zu ihren Schultern reichen sollte. Und dieser Wunsch wurde natürlich erfüllt.

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gleich geht's los
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abgeschnitten

WOW, echt getan!!!!!!!!!

28 cm
 
Schau!
Marie-Louise ist mit sehr dichtem, schwerem Haar gesegnet. Jetzt da es kurzen ist und ein wenig ausgedünnt (ich hoffe, das heißt so) wurde, schlägt ihr Haar "wellen". Das freut sie ganz besonders!
 
Mich freut, dass es weniger Haar im Badezimmer gibt und auf den Bürsten und vor allem, dass sie sich gut fühlt und ihr Haar ein anderes Mädchen glücklich machen wird.
 
Nur so zur Info. Mit ihrem Haar das für zwei Zöpfe reicht, braucht es nur mehr einen dritten für eine Perücke. Toll, find ich das.
 
Mein kleines/großes Mädchen, ich bin stolz auf Dich. Mama

Montag, 24. Februar 2014

7 Monate....

....unser Sommerbaby

Sie lacht und lächelt fast den ganzen Tag. Ich kann mich noch immer nicht satt sehen an ihr und ihre vollen Wangen rufen buchstäblich nach einem Kuss und auch gleich nach dem Nächsten.
 
Seit einem Monat genießt Vienne Obst, Gemüse, Brot, Joghurt und immer wieder Neues. Heute war es Spinat mit Erdäpfeln und Fisch haben sie glücklich gemacht und ihr kleines Bäuchlein gefüllt. Sie sitzt bei Tisch und schaukelt mit ihrem Oberkörper in ihrem Stuhl hin und her, bis auch sie ihr Essen bekommt. Dann lächelt sie in die Runde und ist zufrieden. Eine genüssliche Esserin unsere Jüngste!
 
Vor zwei Wochen maß sie 67 centimeter und war 5900 gram schwer. Sie rutscht wie eine kleine Robbe am Boden und erkundet ihr Heim. Bald wird sie krabbeln können, doch noch ist sie am Üben indem sie nach vor und zurück wippt. Wir können sie nur mehr am Boden liegen lassen, den sie ist viel zu schnell und rollt sie schnell von einer Seite auf die Andere. Sitzen kann sie mit einer Stützen, doch noch nicht allein. Bald, bald!
 
Zwei Wochen teilen sich Constantin und Vienne ein Zimmer. Unser Pünktchen hat so oft ihr Bett zu seinem gezogen und geschoben, dass ich ihr gemeinsames Reich so umgestellt habe, damit sie dicht bei einander träumen können. Vienne schläft auch wieder durch! Meneer van Duin und ich sind sehr, sehr glücklich darüber.
 
Die Zeit verfliegt und der Frühling zeigt sich schon auf unserer Terrasse. Herrlich!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Valentinstag......

.....schöne Erinnerungen!

Die Zeit fliegt dahin und bevor es zu spät wird... (Einer meiner Jungs würde jetzt sagen "blablablablabla...!")
 
Schön war er der Valentinstag letzten Freitag und ich wurde süß beschenkt.

von einer ganz besonderen Chocolaterie
Wer sich jetzt fragt, ob noch etwas von der Schokolade übrig ist? Sorry, Nein, habe sie genüsslich während den letzten Tagen zunichte gemacht und sie waren sooooooo gut! Thank' s Darling.
 
Isaac unser großer Gestalter hat wie immer für eine nette Tischdekoration gesorgt.

immer so kreativ

und elegant
 Für Abendessen und Kuchen war ich zuständig und es war Gesund & Sündenhaft!

lecker und schnell weg
Meneer van Duin hat uns alle mit Tompouce überrascht. Vienne war begeistert und hat die Creme nur so verschlungen. (Im Moment verschlingt sie ein Feuchttuch, Ahhhhh!)

Meins, meins, meins....
Eines meiner schönsten Valentinserinnerungen war mein erster Valentinstag mit Meneer van Duin. Mittlerweile ist das 5 Jahre her. Es fühlt sich sehr viel länger an.
 
Meneer van Duin ist extra dafür fürs Wochenende nach Wien geflogen. Total romantisch, wenn man bedenkt, dass wir nur 2 Flugstunden entfernt wohnten. Wir haben eine herrliche Zeit im Riesenrad gehabt und auf Wien geblickt. Danach sind wir ins Cafe Sacher und haben Sachertorte und Heisse Schokolade genossen. Für solche Sünden habe ich eine große Schwäche.

vor 5 Jahren
Ich weiß noch, ich habe mich so sehr beschützt gefühlt und absolut geliebt. Diese kurzen Wochenenden waren immer intensiv und etwas ganz besonderes.

Freitag, 7. Februar 2014

Die Woche ......

.......fliegt dahin!

Meine jüngste Schwester in den Niederlanden zu haben ist immer eines der besten Ereignisse im Jahr. Überhaupt Familie und Freunde aus Österreich begrüßen zu dürfen liebe ich!
 
Diese Woche ist mit vielen wunderschönen, manchmal auch unangenehmen Momenten gefüllt.
 
Jede Minute ist kostbar und so reden wir und reden weiter und so geht es fast den ganzen Tag. Es gibt so viel zu erzählen und aufzuholen.
 
Annemaries Weg zu uns war nicht so einfach, durch einen Gleisumbau, somit hab ich sie ganz spontan auf eine Fahrt der Lichter in 's-Hertogenbosch eingeladen. Ich finde die Stadt herrlich und bin immer wieder entzückt, dass wir so schön wohnen dürfen.
 
Sonntag, gab es dann die ersten Fotos, natürlich machen wir immer ganz, ganz viele Fotos zusammen. Wir können gar nicht genug bekommen.

Ich glaub ich ......

... nicht mehr!

gleich Groß und 26 Jahre Unterschied

beim Abendessen eingeschlafen
 
Daraufhin folgten einige kleine und große Projekte:

Tatatataaaaa......

grün, grün, grün

und nochmals
Annemarie hat am Dienstag der Klasse vom Elias erzählt wie Volksschule in Österreich ist. Die Kinder waren sehr Aufmerksam und hatten ganz viele Fragen. Meine Frau "Lelerin". (Fotos folgen, wenn mein Handy sie endlich hergibt!)
 
Das größte Projekt dieser Woche war der Umzug mancher Kinder in andere Zimmer. Die Elders du Sisters unserer Gemeine waren sehr hilfreich und in ein wenig mehr als einer Stunde war der 1. und 2. Stock auf den Kopf gestellt. Alles steht jetzt dort wo es sein soll und es herrscht Caos, doch das stört nicht so sehr!

Jippiiiiee Mama eine Rutsche!
Sister Elting hatte am Dienstag Geburtstag so habe ich schnell noch eine Rolade gebacken, Kerzen darauf getan und um ihn zu verstecken, nachdem es an der Tür klingelte, in den Ofen gestellt. Danach habe ich nicht mehr daran gedacht, auch nicht daran, dass der Ofen noch warm war. Hahahaha!

geschmolzene Kerzen

Streichhölzer als Ersatz!

Cyra ist bis zum Wochenende ausgezogen und genießt ein paar Tage Urlaub bei lieben Freunden.
 
Cyra - Elias der Fotograf
 
Annemarie und Vienne sind untrennbar. Ich werde bestimmt einiges an Geduld investieren müssen, um ihr, das Herumtragen abzugewöhnen. Angenehm ist es für mich aber allemal und wenn ich dann die Beiden sehe wie glücklich sie sind, dann kann ich nicht mehr als lächeln!

Nein, ich lächle diesmal nicht!

Am Mittwoch war meine Süße, den ganzen Tag im Bett geblieben, auch sie hatte es erwischt so wie die der Rest der Familie.
 
Marie-Louise und Isaac sind von der Schule zu Hause geblieben mit Erbrechen, Unwohlsein und Fieber, Meneer van Duin musste einige wichtige Termine absagen, da er keine Stimme hatte und sich auch sehr krank fühlte. Doch er war trotzdem in der Arbeit zu finden, was mich dann immer ein wenig beunruhigt, doch anscheinend nicht anders geht.
 
Wieder gesund kam es endlich zum Shoppen, Marie-Louise's Haarspende, ZHV Valentijn-Aktivität und noch einiges mehr, doch all das folgt!
 
Es ist herrlich und wir haben noch heute und morgen zusammen! Nur mehr zwei Tage und die müssen noch ausgekostet werden. Auf dem Plan steht nochmals Friseur, vielleicht sogar 2x. Stadtbummel, noch einige Male Jolly spielen (eine Tradition) singen,, Film schauen usw. und natürlich noch mehr reden.

Samstag, 1. Februar 2014

Nachts,......

....wenn ich nicht schlafen kann!

Dann wirbeln meine Gedanken nur so im Kopf herum und hören ganz einfach nicht auf. Das passiert nicht oft, denn meine Eintrittskarte ins Träumeland ist mir sicher, doch manchmal, sehr selten kann ich nicht mehr zurückkehren und bleibe wach.
 
Constantin kam heute als Gastschläfer in unser Bett, Vienne musste gestillt werden und mein Schlaf blieb aus. Da ich mich noch immer kränklich fühle, schon besser als die letzten Tage, ist mein Verlangen nach Tee mit Honig immer stärker geworden, mein Gedankenstrom immer schneller, dass ich aufstehen musste.
 
Ich habe an meine Kinder gedacht, jeden Einzelnen, mein lieber Meneer van Duin der neben mir lag leicht schnarchend, was mich immer sehr beruhigt und leicht einschlafen lässt. An meine Berufung als ZHV Präsidentin (Frauenhilfsvereins Leiterin), die mich sehr aus- und erfüllt. An meine zweite Berufung als Musikbeauftrage in unserer Gemeinde und das ich noch Lieder brauche für Sonntag. An die besondere ZHV Klasse die wir diesen Sonntag haben werden. An all die Dinge die noch auf meiner To Do Liste stehen, die ich nicht gemacht habe, da ich krank im Bett lag. Wenn ich ehrlich bin gerne einen Stillstand der Zeit hätte, dass ich genesen und noch alles so erfüllen kann wie ich es mir vorstelle. Wahrscheinlich geht es vielen Frauen so in manchen Nächten.
 
Doch dann kam mir auf einmal das Primarvereinslied in den Kopf das ich als Kind mit voller Begeisterung gesungen habe. "Ich möchte einmal auf Mission gehen". Als Missionarin habe ich es auch einige Male gesungen. Auf Englisch beginnt die erste Strophe mit "I hope they call me on a Mission......
 
Diese Worte "Ich möchte....." und "I hope...."haben Gedanken in mir geweckt wie,
 
Wie erfülle ich meine Mission hier, als Mutter, Ehefrau, ZHV Präsidentin, Freundin, als ich, A.-Alexandra. Wenn ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehre, was wird er zu mir sagen? Was denke ich über mich selbst? Was könnte/sollte ich besser/anders angehen?
 
Vor wenigen Tagen habe ich ein Foto aus den 90ziger Jahren meiner Mutter, auf Facebook gesehen, eigentlich hätte ich sie nicht gesehen, hätte ein lieber Freund mich nicht darauf aufmerksam gemacht. Darauf hin las ich, dass ein, meiner Mutter sehr lieb zugewandter Freund schrieb, "viel zu früh von uns gegangene.......", oder so ähnlich und auf einmal konnte ich mich an diese Zeit erinnern, in der das Foto aufgenommen wurde. Jahre später, als meine Mutter diese Erde verlassen hat, hatte ich Tage zuvor das Gefühl, dass sie so rein ist. Sie kam mir unheimlich rein und klar vor. Und irgendwie machte es Sinn, dass sie gehen musste, zurückblickend betrachtet.
 
Im meinen Gedanken, könnte ich vieles anders und besser machen, im täglichem Leben fällt es mir schwer und oft denke ich gar nicht daran, sondern tue was getan werden muss.
 
Ich liebe meinen Familie, meinen Mann, der mich oft zum Lachen bringt, wenn es mir nicht zum Lachen ist. Meine Kinder die mich sehr erstaunen und immer dann, wenn ich es nicht erwarte. Meinen Vater, der meistens sehr weit weg ist und manchmal doch sehr Nahe. Meine Anykam, die ich jeden Tag vermisse und so sehr schätze und mit meinen fortschreitenden Lebensjahren immer mehr verstehe. Meine Süße, die heute Abend wieder einmal bei uns in den Niederlanden sein wird und die sich für mich anfühlt als wäre sie mein. Meine Ronny, die ich für vieles so sehr bewundere. Meine besonderen Wiener Freunde, die ich viel zu selten sehe und manche aus den Augen verloren habe. Und zuletzt meine Niederländischen Freunde die mir eine Chance geben in ihrem Land, das nicht meines ist.
 
Ein bisserl viele Gedanken auf einmal und das Mitten in der Nacht!