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Samstag, 9. September 2017

Ein Sonntagskind....


....was für ein Glückskind mag das sein?

Heute vor genau 2 Monaten zirka um diese Zeit hat mich ein Telefongespräch erreicht auf das ich schon sehr gewartet habe.

Ein schwaches aber glückliches  "Er ist da!" war zu hören und Freudentränen liefen über meine Wangen.

Alle meine Kinder waren um mich an diesem Sonntagmorgen auf unseren Fahrrädern (typisch holländisch) waren wir auf dem Weg zur Kirche. (Sehr untypisch für uns, doch das Auto war in Reparatur). Jeder hatte Fragen und da das Telefonat sehr kurz war, konnte ich nicht alle beantworten.
Der Wind trocknete meine Tränen und im Stillen dankte ich dem Himmlischen Vater das alle gut gegangen war. Ich war nämlich in Sorge, war ab 4 Uhr morgens wach und spürte die ganze Zeit, das meine Schwester ihr absolut Bestes leistet. Mehr dazu in ihrem Blog, Ein Jahr im Glas.

Liebend gerne wäre ich sofort ins Flugzeug gestiegen um sie und meinen Schwager zu umarmen. Und noch lieber hätte ich das kleine Bündel Mensch in meinen Armen gehalten.

Ich erinnerte mich an den Sonntagmorgen im März vor 27 Jahren als unter der Kinderzimmertür ein Zettel durchgeschoben wurde das eine Schwester geboren war. Auch damals war ich die Hälfte der Nacht wach, weil ich spürte das meine Mutter in den Wehen lag. Wie erbost war ich damals für einen kleinen Augenblick, das es kein Junge war. Ich hatte mir so sehr einen kleinen Bruder gewünscht, denn eine Schwester hatte ich ja schon.

Die Verbindung zwischen uns, der Ältesten und der Jüngsten ist mit den Jahren bezaubernd-schön geworden. Uns verbindet eine ganz besondere Nähe, ein durchsichtiges Band einer tiefen, innigen und beständigen Liebe.

Zwei Wochen musste ich warten um unser neues Familienmitglied in die Arme zu nehmen. Was für ein wunderschöner kleiner Prinz. Und was für tolle Jungeltern! 3 Wochen konnten wir den kleinen Erdenbürger genießen. Sogar bei seiner Segnung konnten wir dabei sein.

Meine Süße, ist eine hervorragende Mutter die sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Sie erstaunt mich immer wieder in so manchen Situationen.

Aus dem "meinem" Zuckerl ist ein Sonntagskind geworden, ein wahres Glückskind!

Montag, 14. August 2017

Plastikfrei ...

... ob ich das kann?

Kaum zurück aus meiner Heimatstadt und schon ein neues Projekt.

Seit einiger Zeit versuche ich einmal mehr einmal weniger mich um unseren Müllkonsum zu kümmern.

Mein größtes Vorbild meine jüngste Schwester mit ihrem Blog "Ein Jahr im Glas".

Jedesmal wenn ich sie besuche, oder sie mich, bin ich erstaunt wie sehr sie es schafft plastikfrei zu Leben und jetzt auch noch mit dem Glückskind (meinem Zuckerl) dabei. Einfach toll die Frau!

Auf der Rückfahrt von Wien nach 's-Hertogenbosch in einer Zeitschrift schmökernd las ich doch tatsächlich einen Artikel über Verpackungsmaterialien und was für einen Einfluss diese auf unseren Hornonhaushalt etc. haben.

Als Schwester meiner Schwester sollte ich eigentlich über alles bescheid wissen, doch dem ist nicht so. Frau redet ja auch über andere spannende Themen.

Mein Entschluss stand fest, ich möchte es eine Woche lang tun!

Eine Woche ohne Plastikverpackungen!

Da ich noch einen kleinen Vorrat an Lebensmittel habe und Ferien sind, kann ich mich auf die Suche machen und experimentieren.

Schwierig ist dieses Vorhaben auf alle Fälle!

Heute hab ich es mir einfach gemacht und trotzdem gesehen, dass es mehr Vorbereitung braucht. Ein "Spontaneinkauf" ist schwierig! 1 Croissant, 4 Bananen und 6 Tomaten war mein Einkauf heute. Normalerweise wird an der Kasse erwartet das alle losen Lebensmittel in ein durchsichtiges Plastiksackerl verpackt ist. Heute nicht, zumindest nicht für mich! Ich habe mich getraut und mein jüngster Sohn war eine tolle Hilfe! Vor einigen Monaten habe ich mich in unserem "Viertel-Supermarkt" erkundigt, ob ich meine eigenen kleinen Stofftaschen für lose Lebensmittel mitnehmen darf. Ja, war die Antwort, doch soviel Loses gibet es ja gar nicht und wenn, dann ist es um ein vielfaches teurer. Trotzdem, trotzdem und nochmals trotzdem, ein Abenteuer ist so eine Plastikfreie-G'schicht schon.

Brot war auch alle, doch auch Brot ist in Plastik verpackt, also Brot selbst gebacken. Zum Glück hatte ich noch Milch. Milch in Glas zu finden und dann noch erschwinglich für eine Großfamilie, ich suche!

Mein plastikfreier Montag der nur im Einkauf Plastikfrei war unser Sack an Verpackungsmaterial füllt sich weiter, denn der Vorrat wird aufgebraucht. 

Auf morgen 

Sonntag, 2. Juli 2017

Ein runder Bauch,....

..... eine tolle Frau!

Mit dieser Schwester aus dem Drei-Mäderl-Haus verbindet mich eine ganz besonders innige Schwesternliebe!

Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich fast 16 war als sie geboren wurde und sie schon von Anfang an liebte. Vielleicht, weil wir uns sehr ähnlich sind, oder weil ich nach dem Tod unserer Mutter nicht nur älteste Schwester, sondern auch Mutterersatz und später Freundin wurde. Wir haben viele Jahre zusammen verbracht und ich habe nie einen so angenehmen Teenager kennengelernt als meine Süße. Unser Abschied war damals mehr als hart, als wir aus dem schönen Servietenviertel auszogen. Ich in eine neue Ehe und sie in ein Leben ohne ihrer bisherigen Familie.

Sie war damals 11 und ich 27. Heute ist sie 27 und wird in wenigen Tagen zum ersten Mal Mutter.

Diese tolle Frau mit dem runden Babybauch ist fast immer in meinen Gedanken, aber ganz sicher immer in meinem Herzen. Sie ist mir ein Vorbild in einigen Lebensangelegenheiten und ich liebe es ihren Blog "Ein Jahr im Glas" zu lesen! Es fasziniert mich, wie sie in den fast 3 Jahren mit ihrem Mann ihren Lebensstil verändert hat und soetwas von umweltbewusst lebt und andere damit ansteckt, zum Nachdenken bringt und somit auch wirklich etwas verändert. Sie ist eine absolut authentische Person und mehr als liebenswert.

All zu gerne wäre ich viel näher am Geschehen und würde gerne herzen und verwöhnen! 


Dieses kleine Glückskind in ihrem Bauch, kann wirklich sehr glücklich sein in so eine besondere Familie geboren zu werden. Die sich voll Liebe und intensität auf dieses große Ereignis der Elternschaft vorbereitet. 

Mein liebes kleines Zuckerl, ich kann es kaum erwarten dich kennenzulernen. Schlüpfe gut in dieses Leben.

Meine Süße, falls Du heute Schnackerl hast, oder das Zuckerl dann bin ich die Schuldige, denn ich denke an Dich schon den ganzen lieben Tag!

1001 Küsse an Dich, meine Süße und eine dicke Umarmung an Dich, mein Super-Schwager!

Montag, 14. November 2016

Ein Jahr im Glas....


.... meine Schwester AN-NE-MA-RIE!

Mit dem Handy in der Hand, ORF Live am laufen und ganz gespannt wartend!

So habe ich letzten Montag Abend 21:10 zusammen mit Meneer van Duin verbracht. Natürlich muss gerade in dem Moment die Verbindung gestört werden wenn es spannend wird!

Zum Glück kann man "nach-schauen"!


Thema hat vor drei Wochen 2  Nachmittage lang Annemarie begleitet und ich war durch WhatsApp davor und danach ganz nah dran am Geschehen, obwohl uns 1090 Kilometer trennen. 

So war es mehr als spannend für mich meine jüngste Schwester im Fernsehen zu sehen. Mit ihrer Lebenseinstellung sowenig Müll wie nur möglich zu produzieren ist sie Eine von wenigen. Freude am Finden einer Alternative und diese dann nicht nur gut zu heißen, sondern auch durchzuführen. 

Seit Januar füllt sie ihr Glas mit dem Plastik, dass sich bis jetzt noch nicht vermeiden lässt. Für mich unfassbar, auch wenn ich es sehe.

Wenn ich an meinen Plastikmüll denke, wird mir ganz schwindelig! Bei einer 7 köpfigen Familie ist immer viel Müll zu entsorgen und manchmal habe ich pro Tag 2 Sackerl mit Plastik gefüllt, weil hier fast alles in Plastik verpackt wird. Diese Sackerl nehme ich dann zum nächsten Einkauf mit und entsorge ihn in die zuständigen Behälter. Nur die Plastikflaschen nicht, für die zahlt man ein Pfand von 25 Cent die man natürlich beim abgeben der Flaschen zurückbekommt.

Eine Schwester als Vorbild zu haben ist genial und ich habe dieses Glück!

Wer mehr wissen möchte schaut ganz einfach auf Annemarie's Blog Ein Jahr im Glas .

Viel Spaß und vielleicht wird Euer Haushalt auch peu à peu müllfrei!