Freitag, 16. September 2016

Ein kleiner Augenblick.....

..... kostet manchmal ein Lächeln!

Vor vielen Jahren hat mich ein Augenblick des Ungehorsams mein Lächeln gekostet. Es brauchte die doppelte Anzahl der Jahre  mir wieder ein freies Lächeln zu schenken. Und heute, in wenigen Stunden werde ich es wieder verlieren und hoffe auf den Fortschritt und das Können der Ärzte.

In meinen Träumen sehe ich immer wieder wie ich auf die Elefantenrutsche aus Beton schreiend falle, schnell aufstehe und versuche das Blut wegzuwischen, denn ich bin schmutzig. In meinen unzähligen Träumen gibt es dann einen Schnitt. Ich kehre suchend zu dieser Rutsche im Rabenhof in Wien zurück und suche meine Zähne. Als älteres Kind und Teenager bin ich oft an diesen Platz mit Wut und Trauer zurückgekehrt und habe wirklich manchmal den Sand durchforstet und nach Stücken meiner Zähne gesucht. So komisch das auch klingt.

Mein Selbstbewusstsein schwand mit der Zeit. Das Lachen und "Hase rufen" der Anderen hat seinen Beitrag geleistet. Es kamen einige Kieferoperationen auf mich zu. Immer wieder bildeten sich Tumore in meinem Oberkieferknochen. Immer wieder mussten diese entfernt werden. Vor mehr als einem Jahr musste eine Operation abgebrochen werden da nichts mehr zu entnehmen war da der Rest des Knochens mit einer Entzündung durchwachsen. Schnell wurde erklärt was zu tun ist und ich weiß noch dass ich innerlich schrie.

Ganz einfach, in unserer Zeit! Kranker Knochen raus - ein anders Stück Knochen hinein, danach noch ein paar Korrekturen und fertig! Im Zuge von einem Jahr hatte ich schon 3 Operationen und heute folgt die Knochentransplantation. Schmerzen und Tabletten sind zu meinen Begleitern geworden. Doch gestern war mir das alles wurscht. 

Ich bin gelaufen, hab endlich wieder einmal meine Sportschule angezogen und bin mit Musik im Ohr in die Dunkelheit gelaufen. Es hat mich unglaublich glücklich gemacht und für einen Moment gab es nichts außer dieses unbeschreibliche Glücksgefühl.

Donnerstag, 11. August 2016

Es windet........

....... in Esposende!

Wir sind in Portugal, für uns alle das Erste Mal und das Erste Mal zu fünft!

Der Wind weht sehr stark und immer! Obwohl die Sonne scheint und es ein paar Kilometer, Richtung Landesinneren, wärmer oder sogar heiß ist, kann es hier in Esposende recht frisch, sogar kalt sein. Am späteren Nachmittag und frühen Abend ist der Wind am stärksten und ohne Jacke und langer Hose geht hier kein Einheimischer außer Haus. Wir mussten shoppen gehen, unsere Taschen waren für 30 Grad plus gepackt.

Ich liebe es heiss. Über 30 Grad ist so richtig nett!

Der Atlantische Ozean zeigt seine Kraft in den Wellen. Die Kite-Surfer faszinieren mich und dieser Himmel, strahlend blau. Die weißen  Häuser sind in dem Sonnenlicht noch weißer. Es gibt herrliche Häuser hier. Die schönsten für mich sind immer aus vergangener Zeit.



Auf dem "Anwesen", welches wir gemietet haben, habe ich ein herrliches Plätzchen gefunden. Eine kleine Ecke im Garten mit einer steinernen Bank und einem Brunnen. Das ist "mein" Platz geworden.
Der Hund des Nachbarn bewach nicht nur sein Haus, sondern auch uns. Hoch oben auf einer Terrasse ist sein Platz. Vielleicht sieht es bis aufs Meer hinaus. Zumindest ist er fasziniert was in "unserem" Garten so passiert. Von faulenzen, lesen, sich sonnen lassen bis zu Wäsche aufhängen, Karten und Memorie spielen, sowie Hindernislauf und Katzenjagd passiert so einiges unter seine Aufsicht. Am Anfang hat er nur gebellt. Jetzt ist er meistens still und schaut eifrig zu.

Für mich ist es immer faszinierend wie wenig ich eigentlich brauche. Unser Haus ist voll und manchmal meine ich noch mehr zu benötigen, oder haben zu wollen. Auf Urlaub ist das ganz anders. Meine Tasche teile ich mit dem Nesthäckchen der Familie. Das Geschirr wird schnell mit der Hand gewaschen, beim Kochen ist Erfindertum angesagt und die Wäsche wird entweder per Hand gewaschen, oder, wenn der Luxus einer Waschmaschine vorhanden ist, dann muss sie trotzdem aufgehängt werden.

Sonntag, 24. Juli 2016

3 Jahre.......


......unser Sommerbaby!

Dieses bezaubernde und verzaubernde, süßes, goldiges, singend-blondes, kleines, meines/unseres geliebtes Mädchen, feiert heute Geburtstag! 


Meine kleine Helferin, Krankenschwester, Einkaufspartnerin und Gartenhilfe begleitet mich auf Schritt und Tritt. Es ist eine Wonne mir Ihr den Tag zu verbringen und sie weiß mir immer etwas neues zu zeigen.


Ich liebe es und ich liebe sie!

Sie beobachtet alles und hat immer eine Lösung. Sieht sie das jemand verletzt ist holt sie entweder einen "Icepack" aus dem Gefrierfach oder ein Pflaster. Sieht sie, dass etwas ausgeschüttet wurde verschwindet sie kurz und kommt mit einem Tuch zurück. Sind wir vom Einkaufen zurück, beginnt sie mit einräumen. Wenn wir auf der Terrasse arbeiten holt sie die Handschuhe, Schaufel, oder sonst etwas was sie meint gebraucht zu werden. Es scheint, dass sie immer mit den Gedanken dabei ist und etwas Gutes tun möchte. Braucht unsere Hündin neues Futter oder Wasser macht sie das auch ganz selbständig. Ich bin manchmal sehr erstaunt, was sie alles sieht und wie sie kombiniert.


Sie hat eine große Liebe für Bücher und Vorlesen. Wir finden immer einen Moment um gemeinsam in die Welt der Geschichten zu tauchen. Es ist so angenehm und schön, mit ihr auf der Couch zu sitzen und für eine viertel Stunde auf diese Weise zu ruhen, bis es wieder weitergeht.


Mein einziges Schnullerkind hat mit zweieinhalb Jahren beschlossen auf die Toilette. Weiß ganz genau welche Schuhe sie kaufen möchte und welche Kleider sie anziehen will. Am liebsten trägt sie ihr Haar offen und ist mit Tasche und Sonnenbrille bereit um "aus"zugehen. Ob am Fahrrad, im Auto oder wenn ich arbeite, sie hat immer ein Lied auf den Lippen und singt so süß, dass ich keinen Ton verpassen möchte.

Unserer Sommerbaby bringt soviel sonnige wärme in unser Haus. Es ist wahrhaftig eine Wonne! Sie ist ein wunderbares Kind und jeder, aber auch wirklich jeder Tag ist eine Freude!


Alles Gute zum Geburtstag meine liebe Vienne! 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Zuckerfest,........

.........das Ende vom Ramadan

Ein Wohnzimmer in einem sehr gepflegten Haus. Frauen in schöne Kleider gehüllt, ihr Haupt verhüllt, die Kinder zum Teil in traditionellem Gewand, es duftet nach süßem marokkanischen Tee. Wunderbare Süßspeisen werden gereicht, es wird viel Miteinander gesprochen und wenn ich nicht wüsste wo ich bin, würde ich meinen irgendwo im Orient zu sitzen. Ich genieße diese Atmosphäre und bin dankbar eingeladen zu sein. Wir feiern das Zuckerfest, der Fastenmonat Ramadan ist zu Ende und wir alle zum Teil auch die größeren Kinder haben gefastet. Ja, ich habe es wieder getan. Letzes Jahr habe ich jeden Tag der 30 Tage des Fastenmonat Ramadan beschrieben (Nachzulesen in http://happythirtydays.blogspot.nl ). Diesmal, nicht. Meine WHAT A MiSS und die Kinder halten mich im Moment sehr auf Trapp.

Tausend Löcher Pfannkuchen, herrlicher Tee und viele köstliche Süßspeisen
Die Kinder wurden mit Süßem beschenkt. Vienne traute ihren Augen nicht und war ganz vertieft in ihren Reichtum an Süßigkeiten. Alle älteren Kinder haben aus dem Koran rezitert  den Surat Al Bayyinah ( Sure Nr. 98), natürlich in arabisch. Sie wurden mit Münzen beschenkt und ich staunte nur so über den Eifer und die länge der aufgesagten Verse. Natürlich verstand ich kein Wort. Arabisch war die Sprache der Erwachsenen, die Kinder sprachen Niederländisch miteinander. Oft hat man mir zugeflüstert um was es geht. 

Fasziniert hat es mich was für eine Achtung und Ehrerbietung die erwachsenen Söhne ihrer Mutter entgegen brachten. Ich sah, wie einer der Söhne sich vor ihr verbeugt und ihr die Hände küsste. Andere küssten ihr Haupt. Diese Frau hat mich fasziniert mit ihren Henna gefärbten Fingernägeln und ihren Tätowierungen im Gesicht.

Dieses besondere Fasten ist unbeschreiblich Kraft gebend. Ich hatte soviel Energie, mehr als sonst und bin mehr mit meinem Inneren vereint. Mehr Zeit brachte es mir auch komisch, aber wahr. Sich nichts in den Mund zu schieben, bringt auch immer weniger verlangen.

Jeden Tag erst kurz nach 22 Uhr essen und trinken zu können. Die Nahrungsaufnahme wird zelebriert und absolut genossen. Irgendwie auch sehr nett, ganz alleine zu Essen und sich Zeit zu nehmen mit einer großen Portion Ruhe. Ich habe nur einmal gegessen und getrunken und dann 22 Stunden lang nicht.

Sure 97, 98 und 99
Der Koran ist ein neues Buch auf dem Stapel neben meinem Bett. Ich kann nur sagen, sehr interessant! Was mich dieses mal sehr interessiert hat, im Ramadan, war die "Nacht der Engel". Meine Freundinnen hatten mir davon erzählt. Ich wollte so gerne diese besondere Nacht bewusst erleben.

Al-Qadr - Die "Nacht der Bestimmung", oder "Die Macht". 97 Sure

Geoffenbart zu Mekka

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Siehe, Wir haben ihn in er Nacht al-Qadr geoffenbart. 
Und was lehr dich wissen, was die Nacht al-Qadr ist?
Die Nacht al-Qadr ist besser als tausend Monde.
Hinabsteigen die Engel und der Geist in ihr mit ihres Herrn Erlaubnis zu jeglichem Geheiß.
Frieden ist sie bis zum Aufgang der Morgenröte.

In der Nacht al-Qadr, (der Allmacht, oder Herrlichkeit) brachte Gabriel des Koran aus dem siebenten Himmel hernieder. Sie ist eine der letzten fünf ungeradenen Nächte des Monats Ramadan.

Muslime verbringen jene Nacht in gemeinsamen Andachten und Bittgebeten. 

An all meine Freunde, die sich jetzt Fragen, "Wird sie jetzt zum Islam übertreten und die Schahada öffentlich in einer Moschee aufsagen?" "Nein, meine Lieben, dass werde ich  nicht!"

Ich bin eine glückliche Christin! 


Montag, 30. Mai 2016

Sweet Sixteen.....

.....Happy Birthday Princess Blue!

Diese wunderbare Junge Dame hat heute Geburtstag!

Durch sie, bin ich Mutter geworden und konnte es gar nicht glauben, dass so ein Geschöpf aus mit schlüpfen kann. Sie ist eine ganz besondere Tochter, die mich schon immer fasziniert hat. Ihre Stärke und ihr starker Willen hat mich oft meine Grenzen sehen und erleben lassen. Immer wieder hab ich sie bewundert für diese Gabe.

Vor einigen Tagen wurde mir mit strahlenden Augen erzählt wie toll sie eine junge Mädchengruppe geführt und geleitet hat. Das die 12, 13 Jährigen sich so sehr freuten Marie-Louise um sich zu haben, die immer alles gut erklärte und ihre helfende Hand ausgestreckte.

Mit ihr Zeit zu verbringen ist nicht nur schön, sondern lehrreich. Ihren Gedankengängen zu folgen manchmal eine Kunst. Sie bereitet herrliche Nudelsuppen zu und weiß leckere Kuchen zu backen.

Das sie jeden morgen aufsteht um Seminar zu machen, bewundere ich. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie schwer das ist, doch muss sie zum Glück nicht außer Haus sondern nur den Computer aufdrehen und ist per Skype dabei.

Noch immer ist sie der Manga-Welt treu und zeichnet und zeichnet und zeichnet. Ich glaube zeichnen, singen und lesen, könnte sie den ganzen Tag.

Stolz bin ich auf meine Princess Blue, die ich als Baby so nannte, weil viele Kleidungsstücke blau waren die sie trug.

Was für ein Segen an ihrem Leben teilhaben zu dürfen!


Happy B-Day meine liebe Marie-Louise!

PS. Vienne und Constantin haben eifrig in der Küche mitgeholfen. Schnitzel panieren und Torte belegen. Isaac hat sich um die Deko am Tisch gekümmert und Elias war eine gute helfende Hand im Aufräumen.

Schnitzel war der Wunsch!

was mag wohl in den Geschenken sein?



Sonntag, 29. Mai 2016

Ein Wochenende ......

..... nur für uns!

Die ganze Woche habe ich von diesem besonderen Wochenende gezerrt. Immer und immer wieder daran gedacht und mich daran erfreut! Total aufgetankt und mit viel Energie und Geduld ausgestattet, konnte ich eine viel bessere Mutter sein und so manche Situation einfacher annehmen.

Meneer van Duin und ich haben uns ein herrliches Wochenende im Hotel Des Indes in 's-Gravenhage geschenkt. Nur wir zwei ohne Kindergeschrei, ohne andauernden Fragen, ohne "Mama, der hat.....!" ohne kleine Füße im Gesicht zu haben, oder immer wieder Nachts aus dem Schlaf gerufen zu werden. Natürlich auch ohne den vielen angenehmen Situationen die wir als Eltern so mit machen.

Einmal nur wir! 

Herrlich!

Ganz mein Stil!

Durch ein besonderes Angebot, konnten wir in einem elegant-luxuriösem 5 Sterne Hotel absteigen. 

Wenn einem die Autotür geöffnet wird, das Auto geparkt und zu guter Letzt das Gepäck ins Zimmer gebracht wird, dann weiß der Gast, dass er an einer excellenten Adresse ausgestiegen ist. Ich hatte keine Ahnung, obwohl ich selbst buchte.

Natürlich hatten wir eines der kleineren Zimmer, doch mit allem Komfort. Ich kann nur immer wieder betonen Herrlich!


Die Geschichte des Hotel Des Indes, hat mich sehr interessiert und dann noch zu lesen, dass die berühmte Ballerina Anna Pavlova, 1931 in diesen Räumlichkeiten verstorben ist, hat mich fasziniert. Anna Pavlova war eine wunderbare Tänzerin. Ich hatte in meiner Jugend ihre Biographie gelesen in einer Zeit als es fast nichts anderes für mich gab außer Tanzen. Das Haus hat eine einzigartige Geschichte mit wunderbarem Flair. Wie schon geschrieben, "Ganz mein Stil!"

Ich wusste gar nicht wie wunderschön Den Haag ist. Meneer van Duin fragte ich einige male, warum wir nicht in Betracht gezogen hatten nach Den Haag zu ziehen. Die Stadt hat mir den Flair geboten den ich vermisse. Galerien, Antiquitätengeschäft, Cafe's, internationales Publikum, öffentliche Parkanlagen, die zum Weilen und Spielen einladen.

Den Morgen schwimmend und schwitzend zu Beginnen tut gut und gehört nicht zu meinem Alltag. Um so mehr genieße ich diese Momente.

Soviele Stunden nur mit Meneer van Duin zusammen zu sein, hatte ich schon sehr, sehr lange nicht mehr. Ich glaube es war unsere Hochzeitsreise, die schon einige Jahre her ist. 


Ganz besonders Dankbar bin ich an unsere Iris, die den Kampf mit den Kindern aufgenommen hat und es wunderbar meisterte. Die Kinder hatten eine schöne Zeit. Dankeschön

Nur wir zwei und sonst nichts sollte es öfter geben!

Freitag, 27. Mai 2016

So mancher......

....Luxus!

Luxus, kann für mich so vieles Schönes sein und noch dazu vielleicht "stinknormal"! 

Zum Beispiel, der Besuch des Klavierstimmers. Das Schöne daran ist, dass er sich selbst anmeldet, vor ein paar Jahren haben wir das so ausgemacht, ich mag es!

Allein, dass ich als Kind die Möglichkeit hatte Klavierspielen zu lernen ist für mich Luxus. Meine Eltern konnten das Geld für ein Klavier nicht aus dem Ärmel schütteln und trotzdem haben sie es mir ermöglicht. Bis zum Kauf war es  auf irgendeinem Wiener-Dachboden im Dornröschenschlaf verstaubt, bis es in einem kleinen Wohnzimmer aufwachte und für Übungen herhalten musste.

Dieses altes Schmuckstück, mit Elfenbeintasten ausgestattet und Kerzenleuchter die ich nur zu gerne angemacht habe, als ich meine zwei Ältesten, noch in Wien, in den Schlaf spielte. Der Tag ist so in die Tasten geflossen, ich konnte mich wunderbar entspannen und meine Kinder ins Reich der Träume schicken. Heute spiele ich viel zu selten und mittlerweile fehlt mir die Übung und vor allem die Ruhe. Dafür sind meine Kinder sehr begeistert. Ganz besonders die Jüngeren sind eifrig am Töne suchen und ausprobieren und manchmal scheinen sie zu vergessen, dass es ein Klavier ist und kein Schlafzeug.

Musik ist mir wichtig! Es lässt mich entspannen, erhellt meine Stimmung, bringt mich zurück auf dem Boden, wenn ich wiedereinmal abgehoben bin, oder bewirkt gerade das Gegenteil. Musik ist für mich auch etwas Privates, meistens teile ich nicht was ich gerade schön finde, oder was ich höre!

Ein Leben ohne Musik kann ich mir nicht vorstellen! Ich wünschte nur, ich hätte mehr Zeit dafür!

Ein anderer Luxus ist für mich - gute Freunde. Hier in den Niederlanden bin ich mit einigen lieben Freuden gesegnet. Eine davon ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen und wie ist eine Schwester für mich. Unsere Geburtstage liegen ganz dicht beieinander. Ihre Geschenke sind immer bezaubernd-richtig und lassen mich immer gut fühlen.



Ja, so ein heißes Bad mit dieser Brausetablette ist eine Wonne! Ich habe in vollen Zügen genossen, Dankeschön.

Letztes Wochenende, hatte ich den Luxus mit Meneer van Duin allein zu sein, das ist ganz, ganz selten!

Montag, 9. Mai 2016

Muttertag......



Dieser Muttertag war der schönste in meiner Mama-Karriere! 

Die Kinder haben sich Mühe gegeben und Meneer van Duin hat ihnen immer wieder heimlich Blumen zu gesteckt. So ist unser Wohnzimmer gefüllt von Rosen in den verschiedensten Farben geschmückt  und herrliches Sushi gab es zum Abendessen!

Isaac, hat mich Samstag auf ein Eis eingeladen und hat ganz süß gesagt: "Du kannst nehmen was Du magst!" Herrlich, mein erstes Eis von meinem Lieblingseissalon in 's-Hertogenbosch. Zum Abschluss hab ich noch ein entzückendes Blumen-Bäumchen erhalten.

Ein Höhepunkt war das wir mit Amy skypen konnten die in Korea auf Mission ist. Als sie dann noch Alles Gute zum Muttertag sagte, hat mich das doch sehr gerührt, da ich ja nicht ihre Mutter bin. 

Elias hatte allerhand gebastelt und ist erst am späteren Nachmittag von Oma und Opa zurück gekommen. Und dann war unsere Familie wieder komplett!


Natürlich habe ich an meine Anykam gedacht. Alte Fotos angeschaut und mein Lieblingsfoto nicht gefunden. Zum Glück habe ich es schon so oft gepostet, dass es leichter Online zu finden war als in meinem Haus. Dieses Jahr waren alle großen Tage an Sonntagen. Ihr Sterbetag am 24. April, am 1. Mai ihr Geburtstag und gestern Muttertag. Gerne wäre ich mit meinen Schwestern zusammen gewesen. 15 Jahre ist sie schon nicht mehr bei uns und 15 lange Jahre vermisse ich sie.

Manchmal stelle ich mir vor, was für eine tolle Großmutter sie gewesen wäre und so manche klare Worte die sie mit mir ungefragt geteilt hätte. Wie oft, wollte ich nicht ans Telefon gehen, da ich wusste sie ruft zum x-sten mal am Tag an. Wie gerne hätte ich heute, dass sie anruft! In meiner Erinnerungskiste habe ich noch Tonaufnahmen, doch ich habe bin heute nicht die Kraft sie anzuhören.

Letzten Sommer habe ich mich mit meiner Familie auf die Reise in die Heimat meiner Mutter gemacht. Noch lebende Verwandte interviewt, Orte besucht, die ich noch aus meiner Kindheit kannte und mich mit diesem Gefühl der Geborgenheit umgeben. Auf einmal war es fast so als wäre sie da. Besonders durch ihren Bruder, den sie sehr liebte. Diese Sprache, dieser Duft, das typische Essen der Region und die Überschüttung von Liebe, die von überall her kam hat mich fast umgeworfen. In diesen warmen Nächten und dem Zirpen der Grillen konnte ich oft nicht schlafen, weil ich das Gefühl hatte, dass meine Anykam jeden Moment hier sein könnte, wenn ich nur lange genug warte.

Dieses Foto habe ich aus der Vojvodina mitgebracht. Es ist fast zerstört, doch ich mag es so gerne. Kein Wunder das mein Vater sich in meine Mutter verliebte.



Was auch immer Du tust Anykam, ich bin sicher, dass Du oft in meiner Nähe bist.

Auf ein Wiedersehen!

Samstag, 7. Mai 2016

De Efteling......


.....ein Kindertraum!

Müde waren alle nach einem so schönen, aufregenden und warmen Tag, doch schlafen konnten Vienne und Constantin lange nicht!

8 Stunden sind wir im Efteling unterwegs gewesen. Haben und brav in lange Schlangen angestellt und gewartet, sind dem Lachen unserer Kinder gefolgt und haben uns natürlich daran erfreut. Kurz ist Vienne in einem Brunnen tauchen gegangen und kurz ist uns Constantin abhanden gekommen. Ich dachte mit nur 2 Kindern wird es sehr einfach sein, ich lerne immer dazu!

warum laufen?

Auch das gibt es!
Das letzte Mal habe ich einen Pfau in voller Pracht im Stadtpark in Wien als Kind gesehen.

..und wir warten!

die Schneckenpost
 Mit der Schneckenpost in luftiger Höhe unterwegs zu sein ist ein tolles Erlebnis. Vienne war es zuerst ein wenig mulmig zumute.

sie genießt

tolle Rutschen

zum Märchenwald

eine Abkühlung gewünscht......
 Am Morgen als ich den Rucksack für den Tag packte, hatte ich das Gefühl Extrakleidung einzustecken. Das mach ich nie! Nur bei Baby's und da hab ich es selten bis nie gebraucht. Das diese kleine Stimme hat mich nicht in Ruhe gelassen "Pack extra Gewand ein!" Also gut, ich tu's, wer weiß! Wie gut war es auf die kleine sachte Stimme zu hören. Am frühen Nachmittag ist Vienne plötzlich in einem der länglichen Brunnen verschwunden. Ich war einige wenige Schritte vor Meneer van Duin und Erik unterwegs und auf einmal fühle ich einen Stich in meiner Brust, drehe mich um und sehe wie Meneer van Duin ins Wasser greift und eine ganz nasse Vienne herausfischt.

... Vienne war kurz tauchen!

hier Papa, hier!

Schuhe waren bis zum Abend nicht trocken!
Die Anziehungskraft des Wassers
Aussicht über den Park vom Karussell

7 - 3 = 4

so unterschiedlich!

Meneer van Duin zeigt wie's geht!

und schon wieder warten!
noch einmal, noch einmal
Natürlich haben wir diesmal nur die Kinderattraktionen besucht und da auch nicht alle! Für die Jugendlichen und Erwachsenen gibt es allerhand an Hochschaubahnen, wo mir beim Zuschauen schon schlecht wird. Das alles kommt in ein paar Jahren dran!

Müde, müde, müde gehe ich zur Ruh!

Ps. Danke für die schönen Fotos Gio! Schade dass ihr nicht länger bleiben konntet!


Freitag, 6. Mai 2016

Also......



...... es ist Zeit für ein Update!

Meneer van Duin sind um ein Jahr älter geworden. Jeder wurde gebührend und mit viel Liebe gefeiert! Noch immer ist Meneer van Duin viel unterwegs. Langsam haben wir uns daran gewöhnt, aber eigentlich auch nicht! 

Wie immer ist es turbulent in meiner Familie, manchmal meinen alle 5, oder 4 der Kinder die Familie in eine gewisse Richtung lenken zu müssen. Im Nachhinein muss ich immer darüber Lachen, manchmal auch nur lächeln! Ich genieße es in Stillen Momenten meinen Reichtum an unserer Kinderschar zu sehen. Jedes ist einzigartig-genial, schön und mit einem großem Herzen ausgestattet!

Heute Morgen so wie die Vergangenen, werde ich durch Bett-Reisende aufgeweckt, zu viel zu früher Stunde. Wir haben im Moment nur die zwei Jüngsten im Haus, doch 4 in einem Bett, geht meistens nicht gut. Noch dazu schwindet mir der Schlaf. Was mich nicht so sehr stört, denn ich bekomme Zeit für mich geschenkt und die habe ich viel zu wenig!

Doch, wo sind die 3 Älteren geblieben? 

Nun ja, Marie-Louise ist auf Jungen Damen Lager (kurz JD, ist die Mädchenorganisation in der Kirche Jesus Christuns der Heiligen der Letzten Tage). Sie hat sich so darauf gefreut! Sehr gut auf ihre Rolle der Begleiterin der neuen JD's  vorbereitet ist sie Mittwoch Nachmittag losgezogen.

Isaac, ist auf dem Jungen Männer Lager. Gestern wurden mir ein paar Fotos zugespielt. Es scheint ihm sehr gut zu gehen und ist ganz in seinem Element.

Elias, wurde per Brief (was für ihn ganz besonders war) von seinen Großeltern zu ein paar Tagen Besuch eingeladen. Er hat schon seit einigen Wochen darauf hingefiebert. Mein lieber Elias, der es genießt um alle Aufmerksamkeit nur für sich einhamstern zu können. Was natürlich in unserer Großfamilie nicht möglich ist. Für ihn habe ich mich ganz besonders gefreut. Großeltern sind wichtig im Leben eines Kindes und etwas ganz besonderes.

Das lässt mich daran denken, dass mein Vater bald das Privileg hat in Pension zu gehen und uns öfter besuchen möchte. "Papa, für Dich ist immer Platz, vergiss nur Deine Ohropax nicht!"

Nur unsere zwei Kleinen im Haus zu haben, oder mit ihnen unterwegs zu sein, ist schön und eigenartig zugleich. Wie gut sie sich miteinander beschäftigen und plötzlich Constantin der große Bruder ist und diese Rolle ganz erfüllt.

Gestern in Noord Holland, konnte ich wieder von dem herrlichen Garten meiner Schwiegermutter genießen. Meneer van Duin hat sich mit grüner Farbe vergnügt und ich war mit den Kindern zur Unterhaltung angereist. Das Beste bei diesen Besuchen ist das herrliche Essen meiner Schwiegermama. Diese Frau hat eine Gabe des Kochens, die ist unbeschreiblich!

Heute haben wir etwas ganz besonderes vor, wir gehen mit den zwei Kleinen und neue Nachbarn in den Efteling Vergnügungspark! Ich bin schon so auf die Augen von Vienne und Constantin gespannt!

Es ist herrlich diese schöne Aufgabe der Mutter auszufüllen, besonders, wenn die Kinder noch im Träumeland sind! :)


Dienstag, 23. Februar 2016

Weiss....


.... und wieder weiss!

Projekte stapeln sich im Kopf, doch bis einmal was geschieht, dauert es!

Ende letztes Jahr habe ich bei Vicentius, mein Lieblings-Secondhandladen, einen Couchtisch für 5 Euro gefunden. Vollholz. Mein Plan ihn weiss zu streichen war in meinen Gedanken fest verankert, wie ich es tun möchte auch und natürlich war ich im Gedanken auch schon fertig bevor meine Hände sich an die Arbeit machten.

Nun war es soweit! Es wurde abgeschliffen, zum Glück war das Wetter trocken und so war unsere Terrasse zur Werkstatt geworden. Ich ließ die Jungs ihre Energie einsetzten, doch nach 10 Minuten gaben sie schon auf. "Mama, die Maschine, das surrt in meiner Hand!"



Da Constantin sich an einem Möbelstück verewigt hat musste dieses auch abgeschliffen werden und gestrichen.


Und nicht zu vergessen unser Ferienprojekt vom letzten Sommer - unsere Bank die vor dem Haus stehen soll, doch im Moment unseren Esstisch bereichert. Auch die hat Farbe nötig! Die Kinder uns ich haben sie aus zwei ausrollbaren Lattenrost gezimmert!



Gestrichen wurde Nachts, wenn ich mit Menner van Duin telefonierte. Unter der Woche verbindet uns das Telefon und Abends erzählen wir uns von unseren Arbeits- Alltags- Erlebnissen, dabei kann ich herrlich streichen. Manchmal streiche ich auch in der Früh, wenn ich wiedereinmal viel zu Früh geweckt wurde.


Auch habe ich die Elders (Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) für dieses Projekt ein wenig eingesetzt, was ein Segen war. Einer der Elders hat mehr als eine Stunde an dieser Lade gearbeitet, die in unzähligen Schichten mit dunklem Lila gestrichen war.


Mein Ziel war es alles fertig zu haben bevor meine jüngste Schwester uns besucht, doch natürlich waren meine Gedanken wiedereinmal schneller fertig als meine Hände. Doch alles hat ein Ende auch das Streichen!


Unser Wohnzimmer war immer wieder einmal eine Werkstatt. Mit 5 Kindern eine Aufgabe!


Es gibt noch einiges zu tun in unserem Haus. Ich glaube, dass nächste Projekt wird in der Küche stattfinden!